Internationales

malteser internationalKöln. - Durch die Corona-Pandemie spitzt sich die bestehende Hungerkrise in mehreren afrikanischen Ländern extrem zu. Allein in der Demokratischen Republik Kongo sind derzeit laut den Vereinten Nationen 22 Millionen Menschen akut von Hunger bedroht. Im Südsudan betrifft die Hungerkrise mittlerweile über die Hälfte der Bevölkerung, rund 6,5 Millionen Menschen, und in Nigeria sind es 4,3 Millionen, berichtete Malteser International am Freitag.

whh 150Berlin. - Außergewöhnlich heftige Regenfälle haben in Ostafrika für schwere Überschwemmungen gesorgt. Allein in Äthiopien, im Sudan und Südsudan sind rund 2,5 Millionen Menschen den Wassermassen schutzlos ausgeliefert. Für die nächsten Tage sind weitere Regenfälle vorhergesagt. Aufgrund der Heuschreckenplage und der Corona-Pandemie haben die Menschen keinerlei Reserven mehr. Die Welthungerhilfe hat 250.000 Euro zusätzlich bereitgestellt, um die Familien in betroffenen Ländern mit dem Nötigsten zu versorgen.

amerika 21Quito. - Die ecuadorianische Regierung und Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich auf weitere Kredite für den Andenstaat geeinigt. Das teilte die Vorsitzende der IWF-Mission in Ecuador, Ceyda Oner, in Washington mit. Demnach soll Ecuador über einen Zeitraum von 27 Monaten insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar erhalten, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

misereorAachen. - Mit großer Freude hat das katholische Hilfswerk MISEREOR die Entscheidung des Vereins Aachener Friedenspreis aufgenommen, Benedito Barbosa zum Preisträger für das Jahr 2020 zu ernennen. MISEREOR ist mit dem Menschenrechtszentrum Gaspar Garcia in der brasilianischen Metropole Sao Paulo, in dem Barbosa tätig ist, seit Jahrzehnten verbunden und fördert dessen Arbeit zugunsten von Obdachlosen und Menschen am Rande der Gesellschaft, denen die Vertreibung aus ihren Wohnungen droht.

malteser internationalKöln. - Eine alarmierende Zunahme von Gewalt überschattet den Friedensprozess in Kolumbien. Allein in den vergangenen zwei Wochen kam es zu sieben Massakern, bei denen rund 50 Menschen ums Leben kamen. 2020 gab es bereits bis Ende August mehr gewaltsame Übergriffe, als im gesamten Jahr 2019. Das hat die Hilfsorganisation Malteser International berichtet.

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