Internationales

medicoFrankfurt am Main. - In Nicaragua sind zwei wichtige Partnerorganisationen der Frankfurter Hilfsorganisation medico international verboten worden. Der Gesundheitsorganisation Cisas, die sich seit vielen Jahren insbesondere für Frauen-Gesundheitsrechte einsetzt, und der seit 28 Jahren tätigen Menschenrechtsorganisation CENIDH sei per Parlamentsbeschluss die juristische Person und damit der legale Status entzogen worden, berichtete medico international.

ai orgBerlin. - Tausendfachen Mord, Folter und Versklavung hat der so genannte Islamische Staat (IS) am Volk der Jesiden verübt. In einem neuen Bericht dokumentiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, wie der IS im Irak die Lebensgrundlage der Jesiden – Ackerland, Brunnen und Bewässerungsanlagen – gezielt zerstörte, was eine Rückkehr der Vertriebenen bis heute unmöglich macht.

rog logo Berlin. - Die Medienlandschaft des Libanon wirkt vielfältig, wird aber von einigen wenigen Eigentümern beherrscht, die eindeutige Interessen vertreten. Fast alle wichtigen Medien in Print, Hörfunk und Fernsehen gehören Eigentümern mit politischen Verbindungen. An einem Großteil der Medienunternehmen ist zudem mindestens ein Mitglied eines mächtigen Familienclans beteiligt. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Libanon hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) und das SKeyes Center for Media and Cultural Freedom der Samir Kassir Foundation jetzt veröffentlicht haben.

savethechildrenBerlin. - Anlässlich der Friedensgespräche zwischen Vertretern der Regierung des Jemen und der Huthi-Rebellen in Stockholm hat Save the Children am Freitag die Dringlichkeit einer Lösung im Bürgerkrieg angemahnt. Bereits jetzt stünden 120.000 Kinder an der Schwelle zum Hungertod. "Der einzige Weg, das Leid zu beenden, ist, den Konflikt zu stoppen", erklärte Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen.

amerika 21Caracas. - Nach 100 Tagen Konjunkturprogramm seiner Regierung hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eine Reihe neuer Maßnahmen bekanntgegeben. In einer landesweiten Live-Übertragung erklärte er, dass die im August eingeleiteten Reformen, die eine Währungsumstellung, eine Wechselkursänderung, die Anbindung der Landeswährung an die Kryptowährung Petro und eine massive Gehaltserhöhung umfassten, eine "Korrektur" bräuchten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

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