Internationales

careBonn. - Seit der Explosion im Hafen von Beirut vor einem Jahr (4. August) werden die Menschen im Libanon von Tag zu Tag tiefer in die Armut gestürzt. Das Land steckt in einer Rekord-Wirtschaftskrise: Supermarktregale sind leer, die Preise für Lebensmittel sind in den vergangenen zwei Jahren um 700 Prozent gestiegen, im letzten Monat allein um 50 Prozent. Die Hilfsorganisation CARE hat internationale Geber, die am 4. August zur "Libanon Konferenz" zusammenkommen, deshalb dringend dazu aufgefordert, die Menschen im Libanon ausreichend zu unterstützen.

savethechildrenBerlin. - Seit der Explosion in Beirut vor einem Jahr (4. August) hat sich die finanzielle Situation für Familien im Libanon drastisch verschlimmert. Ursache ist neben den direkten Folgen der Brandkatastrophe die politische und wirtschaftliche Abwärtsspirale, in der sich das Land befindet. Eine Analyse der Kinderrechtsorganisation Save the Children ergab, dass Familien aus allen Einkommensschichten Beiruts tiefer in die Armut gerutscht sind und Kinder vermehrt arbeiten müssen. 47 Prozent der Libanesen und fast 90% der syrischen Geflüchteten können sich Dinge des täglichen Bedarfs nicht mehr leisten.

handicap internationalMünchen. - Ein Jahr nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut sind viele Menschen im Libanon verzweifelt. Die Hälfte der Bevölkerung lebt inzwischen unterhalb der Armutsgrenze. Die Preise für Medikamente und Treibstoffe sind extrem hoch. Lebensmittel sind sehr teuer und werden für immer mehr Menschen unerschwinglich, berichtet Handicap International.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die Angriffe auf Patienten, medizinisches Personal und medizinische Einrichtungen in der Zentralafrikanischen Republik nehmen zu. Die andauernde Gewalt führe immer wieder zu Schließungen von Gesundheitseinrichtungen und stelle eine ernsthafte Bedrohung für den Zugang der Menschen zu einer gesundheitlichen Versorgung dar, berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.

Berlin. - Die beiden großen kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt warnen vor einer Eskalation der Situation in Mosambik durch weitere ausländische militärische Interventionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Lebenssituation der Menschen in der Region. Nachdem die südafrikanische Staatengemeinschaft (SADC) die Entsendung von Truppen nach Mosambik beschlossen hat und auch die USA, Frankreich und Ruanda Hilfe angeboten haben, will nun auch die EU am 12. Juli eine militärische Ausbildungsmission für die mosambikanische Armee beschließen.

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