Landwirtschaft

germanwatch 150Berlin. - Die für Landwirtschaft zuständigen Staatssekretäre des Bundes und der Länder treffen sich am Mittwoch und Donnerstag, um den nationalen Strategieplan anzupassen, mit dem die Europäische Agrarpolitik von 2023 bis 2027 in Deutschland umgesetzt werden soll. Es geht dabei um Kritik der EU-Kommission an Deutschland. Diese hatte Anfang Juni gefordert, dass der Plan im "Bereich der umwelt- und klimabezogenen Ziele ehrgeiziger" werden müsse und dafür auch ausreichende finanzielle Mittel bereitgestellt werden sollten.

ifawBerlin. - Kleinbauern und -bäuerinnen in Sambia haben im Rahmen eines landwirtschaftlichen Klimaschutzprojekts mit der ersten Ernte begonnen. Das Projekt hat zum Ziel, den Lebensunterhalt der Menschen vor Ort zu sichern und gleichzeitig Wildtiere zu schützen. Die Einkommen von Gemeinden und einzelnen Landwirten sollen steigen, indem sie darin geschult werden, hochwertige Feldfrüchte wie Erdnüsse, Sojabohnen und Kuhbohnen anzubauen und so die Abhängigkeit von der Wilderei zu verringern.

wir haben es sattBerlin. - Rund 50 Organisationen rufen für den 22. Januar 2022 zu einem "Neustart" der Agrarpolitik in Deutschland auf. Unter dem Motto "Wir haben es satt!" wollen die Demonstrantinnen und Demonstranten mit bunten Schildern, kreativen Kostümen und starken Botschaften in das Berliner Regierungsviertel ziehen. Nach 15 Jahren Blockadepolitik müsse das Landwirtschaftsministerium 2022 die Agrar- und Ernährungswende voranbringen. Nur so könnten Bauernhöfe gerettet, die Klimakrise wirklich bekämpft sowie Artenvielfalt und Tierschutz gesichert werden.

brot fdwBerlin. - Bei einem Treffen der Spitzen der Landwirtschafts- und Ernährungsverbände mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (B90/Grüne) stand die Transformation von Ernährung und Landwirtschaft hin zu mehr Agrarökologie im Mittelpunkt. Auch Brot für die Welt fordert eine Agrarwende. Diese müsse aber in Nord und Süd stattfinden, ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Interessen der armen Länder ins Hintertreffen geraten.

misereorAachen. - Vom kommenden Jahr an soll Saatgut für gentechnisch veränderten "goldenen" Reis an ausgewählte philippinische Bauern verteilt werden. Das philippinische Agrarministerium hat eigenen Angaben zufolge genehmigt, das Saatgut kommerziell zu vermehren. Das katholische Hilfswerk MISEREOR warnt vor den Folgen dieser Entscheidung.

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