Wald

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Rio de Janeiro. - Anlässlich des Amazonas-Tags am 5. September ruft die Umweltschutzorganisation WWF gemeinsam mit dem brasilianischen Fußballspieler Neymar Jr. zum Schutz der weltweit einmaligen Regenwaldregion auf. Hintergrund der weltweiten Aktionen sind Pläne des brasilianischen Kongresses, Schutzgebiete für Wirtschaftsinteressen, wie etwa die Agrarindustrie oder den Bergbau zu öffnen.

Abenddämmerung in einer abgeholzten Landschaft in der Provinz Jambi auf Sumatra, Indonesien. (c) Universität Göttingen

Göttingen. - Bei der Abholzung von natürlichen Tropenwäldern und der Umwandlung des Landes in Palmöl-, Kautschuk- oder Kakaoplantagen werden große Mengen von Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nachgewiesen, dass die Kohlenstoffvorräte im Boden bei einer derart veränderten Landnutzung um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Sie fordern deshalb eine Anpassung der Kohlenstoff-Bilanzierungsrichtlinien des Weltklimarates sowie der Landnutzungsrichtlinien in den betroffenen tropischen Ländern. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift PNAS erschienen.

greenpeaceLondon/Hamburg. - Die Banco Santander will nach Protesten von Umweltaktivisten und Kunden seine umstrittenen Kredite an den indonesischen Papierkonzern APRIL nicht weiter verlängern. "APRIL zerstört im großen Stil ökologisch wertvollen Regenwald, um Monokulturen anzulegen. Das belegen zahlreiche Greenpeace-Recherchen. Mit dem Kreditstopp erteilt die Banco Santander der umweltfeindlichen Geschäftspraxis von APRIL eine klare Absage", sagte Gesche Jürgens, Waldexpertin von Greenpeace, am Donnerstag in Hamburg.

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Hamburg. - Tropenholz aus illegalem Einschlag gelangt weiterhin unkontrolliert in die EU. Um das zu stoppen, fordert ROBIN WOOD eine Verschärfung der EU-Holzhandelsverordnung. Die Verordnung trat vor zwei Jahren in Kraft und soll in diesem Jahr überarbeitet werden.

tropenholz fsc cib 200Hamburg. - Beim Weihnachts-Shoppen kann es leicht passieren, dass man unfreiwillig Produkte aus Tropenholz kauft, dessen legale Herkunft die Hersteller nicht belegen können. Das zeigt ein aktueller Marktcheck von ROBIN WOOD.

greenpeaceHamburg. – Die letzten Gebiete unberührter Waldwildnis auf unserem Planeten sind im Zeitraum 2000 bis 2013 um 8,1 Prozent geschrumpft. Der Verlust beträgt insgesamt 104 Millionen Hektar, eine Fläche etwa dreimal so groß wie Deutschland. Das geht aus einer Analyse von Greenpeace, der University of Maryland und Transparent World hervor, die am Donnerstag in Hamburg veröffentlicht wurde.

gpHamburg. - Trotz neuer EU-Regeln zum Import von tropischen Hölzern geht der illegale Handel mit Tropenholz offenbar weiter. Erstmals seit Gültigkeit der neuen EU-Holzverordnung hat Greenpeace eine offenbar illegale Holzlieferung aus der Demokratischen Republik Kongo in Deutschland aufgespürt. Aktivisten hatten das Wenge-Holz (Millettia laurentii), eine bedrohte tropische Holzart, am 1. August in einem Sägewerk in Gütersloh entdeckt.

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