Entwicklungszusammenarbeit

venro 200Berlin. - Anlässlich des Forums Nachhaltigkeit im Bundeskanzleramt am 15. Oktober hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung appelliert, mehr Mut und Entschlossenheit bei der Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu zeigen. Erste Fortschritte in Richtung einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik seien im aktuellen Entwurf erkennbar. Damit die Strategie Wirkung entfalten kann, müsse sie jedoch für alle Ressorts verbindlich gelten.

bmz 100Berlin. - Die deutsche Bundesregierung will Afghanistan auch künftig beim zivilen Wiederaufbau und der Verbesserung der Lebensbedingungen unterstützen. Bei den diesjährigen Regierungsverhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit in Berlin wurden insgesamt 170,2 Millionen Euro für Projekte im kommenden Jahr zugesagt.

bmz 100Berlin. - Zum Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen am 30. September hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Gründung eines Internationalen Naturerbe Fonds angekündigt. Der Fonds soll nach den Worten Müllers öffentliche und private Beiträge sammeln und so eine nachhaltige Finanzierung für Naturschutzgebiete sicherstellen.

venro 200Berlin. - Anlässlich des informellen Treffens der EU-Entwicklungsminister am 29. September, an dem auch der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell teilnimmt, hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) eine enge und faire Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa gefordert. Dabei müssten auch zivilgesellschaftliche Organisationen stärker einbezogen werden.

venro 200Berlin. - Nach dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushaltsentwurf soll der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) minimal um 2,3 Millionen Euro steigen. Im Budget des Auswärtigen Amts wird die Humanitäre Hilfe um 150 Millionen Euro gekürzt. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) fordert für beide Ressorts deutlich mehr Mittel zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen im globalen Süden.

gpf 300Bonn. - Angesichts der enormen Belastungen, die die Corona-Pandemie und insbesondere die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung auf die Entwicklungsländer haben, müssen international nicht nur die nötigen Gelder bereitgestellt werden, um diesen Ländern zu helfen. Nötig sind auch grundsätzliche Reformen der internationalen Finanzarchitektur. Das fordert die Nichtregierungsorganisation Global Policy Forum (GPF) im Vorfeld des weltweiten, virtuellen Finanzministertreffens der Vereinten Nationen am 8. September.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt sieht die Entwicklungs- und Schwellenländer vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. "Wir stehen vor einer neuen Hungerkrise", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, bei der Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Berlin. "Das Ende der Corona-Pandemie ist noch nicht abzusehen und die Auswirkungen sind schon jetzt verheerend. Die Verzweiflung der Menschen wächst."

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