Weltwirtschaft

Berlin. - Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald betreiben künftig das frei zugängliche Verbraucherportal Faire Fonds (faire-fonds.info) gemeinsam. Dieses untersucht eine Auswahl von in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Publikumsfonds hinsichtlich bestimmter ökologischer, sozialer und ethischer Kontroversen.

daadBonn. - Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen ein Positionspapier mit Impulsen zur Außenwissenschaftspolitik vorgestellt. In zehn Punkten plädiert es für eine Außenwissenschafts-Realpolitik in einer globalen Verantwortungsgemeinschaft, um den weltweiten Herausforderungen in den 2020er Jahren begegnen zu können.

kampagne saubere kleidungBerlin. - Die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) kritisiert, dass Mitgliedsunternehmen im Textilbündnis nicht verpflichtet sind, ihre Lieferkette offen zu legen. In einem neu erschienenen Bericht zeigt die CCC auf, dass nur sehr wenige Mitgliedsunternehmen ihre Lieferketten transparent machen und dem Best Practice-Standard des Transparency Pledge folgen. Nur mit dieser Transparenz könnten menschenrechtliche Sorgfaltspflichten effektiv und glaubwürdig umgesetzt werden.

Zürich. - Allen Bemühungen um Imagekorrektur zum Trotz bleibt die Schweiz eines der weltweit beliebtesten Ziele für Wirtschaftskriminelle. Die Gesetze gegen Geldwäsche seien löchrig wie Emmentaler Käse und Parlament wie Behörden handelten nach wie vor nur auf internationalen Druck, kritisierte Public Eye. Zur Aufdeckung der vielen Schwachstellen im System hat die NGO einen satirischen Leitfaden für Kleptokraten erstellt. Zugleich werden die Bürgerinnen und Bürger zur "Bestechung" von Ueli Maurer aufgefordert, "um den lustlosen Finanzminister zu ermuntern, endlich gegen 'Korruption made in Switzerland' vorzugehen".

oxfamBerlin. - Deutsche Supermärkte erlebten im Corona-Jahr 2020 einen Umsatzboom, das Vermögen ihrer Eigentümer wuchs um bis zu 30 Prozent. Die Arbeiterinnen und Arbeiter in den globalen Lieferketten schuften trotzdem zu Hungerlöhnen, sind kaum geschützt oder haben ihre Arbeit ganz verloren. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht "Pandemie-Profiteure und Virus-Verlierer*innen".

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