Gesundheit

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat davor gewarnt, dass sich in Brasilien das Coronavirus aggressiv verbreitet und das Land von allen südamerikanischen Staaten inzwischen am stärksten von der Pandemie betroffen ist. Besonders die schwächsten und ärmsten Menschen, die in den Favelas und an Flussufern leben, die Migranten und Flüchtlinge sind bedroht. "Die indigene Bevölkerung im Amazonas könnte stark dezimiert werden", so World Vision.

venro 200Berlin. - Die Bewältigung der COVID-19-Pandemie steht im Fokus der derzeit tagenden Weltgesundheitsversammlung, dem höchsten Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aus Sicht des Verbandes entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (VENRO) muss ein zentrales Ergebnis der Konferenz ein garantierter Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen für alle Menschen sein – unabhängig davon, in welchem Land sie leben, ob wohlhabend oder in Armut.

oxfamBerlin. - Die Beschaffung und Verteilung eines Corona-Impfstoffes an die ärmsten Menschen der Welt würde weniger kosten als die zehn größten Pharmakonzerne in vier Monaten verdienen. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der Weltgesundheitsversammlung der Vereinten Nationen hingewiesen, zu der am Montag Gesundheitsminister aus 194 Ländern virtuell zusammenkommen. Oxfam fordert, Impfstoffe und Medikamente patentfrei für alle Menschen und Länder verfügbar zu machen.

cbmBensheim. - Am 5. Mai ist Welttag der Händehygiene. In Zeiten von Corona wird deutlich, wie wichtig Händewaschen und Abstand halten sind. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) unterstützt daher Aufklärungskampagnen zur Eindämmung des Corona-Virus, denn Menschen mit Behinderungen sind vom Virus besonders bedroht. In Bangladesch beispielsweise engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderungen, verteilen Flugblätter und Desinfektionsmittel.

medicoFrankfurt. - Insgesamt 7,5 Milliarden Euro soll eine Geberinitiative mobilisieren, die am Montag startet und von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der EU-Kommission, der Gates-Stiftung und weiteren Akteuren organisiert wird. Das Geld soll für die beschleunigte Entwicklung eines Impfstoffes und der Erforschung von Diagnose- und Therapiemöglichkeiten gegen das Coronavirus bereitgestellt werden. Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international begrüßt diese Anstrengungen. Es müsse aber jetzt um mehr gehen als schnelle Geldspritzen.

dsw neuHannover. - Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat für den 4. Mai einen weltweiten Spendenmarathon zur Bekämpfung des Coronavirus initiiert. Ziel dieser Geberkonferenz ist es, 7,5 Milliarden Euro aufzubringen, um die Arbeit zur Prävention, Diagnose und Behandlung von COVID-19 zu beschleunigen. Alle Regierungen und Organisationen weltweit sind aufgefordert, Mittel bereitzustellen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision setzt bei ihrer globalen Kampagne zum Kampf gegen das Coronavirus verstärkt auf religiöse Respektspersonen und Lehrer. Der Einsatz und die Vernetzung dieser Multiplikatoren hätten sich schon im Kampf gegen Ebola bewährt, erklärte die Organisation in Friedrichsdorf.

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