Gesundheit

inkotaBerlin. - Die Bundesregierung soll den Export von in der EU verbotenen Pestiziden aus Deutschland stoppen. Das wünscht sich eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt. Demnach sind 89 Prozent der Deutschen der Meinung, dass der Einsatz von in der EU verbotenen Pestiziden weltweit untersagt werden sollte.

malteser internationalKöln. - Während in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den USA bereits Ende Dezember mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen wurde, ist die Mehrheit der Bevölkerung im globalen Süden von einem Impfstart weit entfernt. Es fehlten vor allem die finanziellen Mittel für arme Länder, berichtete die Hilfsorganisation Malteser International. Die Zahl der Hungernden nehme aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie weltweit stark zu.

cbmBensheim. - Zum Welt-Braille-Tag am 4. Januar erinnert die Christoffel-Blindenmission (CBM) an die Bedeutung der Brailleschrift für blinde und sehbehinderte Menschen rund um den Globus. Sie ermöglicht das Lesen und Schreiben und öffnet dadurch den Weg zu Schulbildung und Beruf. Am Beispiel der 13jährigen Julienne aus Kamerun wird deutlich, wie wichtig die Brailleschrift gerade in Entwicklungsländern ist.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fordert konkrete Maßnahmen und globale Solidarität, um ärmeren Ländern den Zugang zu Impfstoffen gegen Covid-19 sicherzustellen. Das Auftreten einer mutierten Form des Covid-19 Virus habe gezeigt, dass die Pandemie nicht allein auf nationaler Ebene erfolgreich bekämpft werden könne, und nur dann wirklich vorbei ist, wenn sie überall vorbei ist, so die Organisation. Auch Deutschland müsse sich an der Finanzierung weltweiter Impfprogramme beteiligen und sich dafür einsetzen, dass Menschen überall auf der Welt gleichermaßen Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen haben.

oxfamBerlin. - Über ein Drittel der Weltbevölkerung hat bisher keine finanzielle Unterstützung durch öffentliche soziale Sicherungssysteme erhalten, um die Auswirkungen der durch Covid-19 bedingten Wirtschaftskrise zu bewältigen. Das zeigt ein neuer Bericht der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam, der staatliche Sozialsysteme in 126 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen analysiert. Reiche Länder agieren demnach höchst unsolidarisch: Von rund 100 US-Dollar, die sie zur Unterstützung der Bevölkerungen in der Pandemie aufbringen, fließen nur fünf US-Cent in die soziale Absicherung von Menschen in ärmeren Ländern.

cbmBensheim. - Wenn Menschen ihre Freunde nicht sehen können, liegt das nicht nur an den Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie: Rund 190 Millionen Menschen weltweit sind blind oder stark sehbehindert, obwohl es verhindert werden könnte. Anlässlich des Welttags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf das Thema vermeidbare Blindheit aufmerksam. Davon betroffen sind vor allem arme Menschen in Entwicklungsländern.

behBerlin. - Die Corona-Pandemie hat dramatische Folgen und verschärft die weltweite Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Anlässlich der Sondersitzung der Vereinten Nationen zu Covid-19 am 3. und 4. Dezember fordert das Bündnis Entwicklung Hilft in einem aktuellen Positionspapier globale, gerechte Lösungsansätze im Sinne einer internationalen Krisenvorsorge und eines nachhaltigen Wandels.

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