Gesundheit

dsw neuHannover. - Rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit sind von Genitalverstümmelung betroffen. Die massive Menschenrechtsverletzung ist in rund 30 Ländern vor allem Afrikas und des Mittleren Ostens, aber auch Asiens verbreitet. Die Mädchen sind bei dem Eingriff meist nicht einmal 15 Jahre alt. Darauf hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar aufmerksam gemacht.

cbmBensheim. - Am 1. und 2. Februar tagen die Geber- und Partnerländer der Globalen Bildungspartnerschaft (Global Partnership for Education, kurz GPE) in Dakar (Senegal). Dabei entscheidet sich, wie viel Geld in den kommenden drei Jahren für Bildung in Entwicklungsländern zur Verfügung steht. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) fordert, dass die Vergabe der Mittel verpflichtend an Inklusion gebunden ist.

dahwWürzburg. - Man stelle sich die Schlagzeile vor: Mehr als 200 neue Lepra-Fälle in Recklinghausen, über 100 in Görlitz. In Deutschland würde der epedemische Notstand ausgerufen. Im pazifischen Inselstaat Kiribati ist es Normalität: 218 Menschen sind in nur einem Jahr neu an Lepra erkrankt – und das bei 115.000 Einwohnern. Angesichts zunehmender Neuerkrankungen vor allem in kleinen Inselstaaten hat die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zum Welt-Lepra-Tag am 28. Januar gefordert, die Lepra-Kontrollen zu verstärken.

cbmBensheim. - Lesen erleichtert das Lernen und öffnet damit neue Horizonte. Grund genug für den früh erblindeten Louis Braille, vor fast 200 Jahren eine Punktschrift zu entwickeln, die statt mit den Augen mit den Fingern gelesen werden kann. Die nach ihrem Erfinder genannte Brailleschrift ermöglicht bis heute blinden Menschen den Zugang zur geschriebenen Sprache. Vor diesem Hintergrund fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum Welt-Braille-Tag am 4. Januar, weltweit mehr geschulte Lehrkräfte auszubilden. Gerade in Entwicklungsländern sei der Bedarf nach Lehrerinnen und Lehrern noch sehr groß, die Kindern die Brailleschrift vermitteln und ihnen so bessere Bildungschancen eröffnen. 

cbmBensheim. - Weltweit leben rund eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, der Großteil von ihnen in Entwicklungsländern. Trotz aller anders lautenden Selbstverpflichtungen der Staaten haben behinderte Menschen oftmals schlechtere Bildungschancen als Menschen ohne Behinderung und verfügen über kein oder nur ein geringes Einkommen. Ein Teufelskreis droht, denn Armut wiederum begünstigt Krankheiten und bleibende Beeinträchtigungen. Darauf weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hin. 

Bensheim. - Weltweit könnten knapp zwei Millionen durch die Augenerkrankung Trachom hervorgerufenen Erblindungen und Sehbehinderungen vermieden werden, wenn es überall eine Basis-Hygieneversorgung gäbe. Darauf hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) anlässlich des Welttoilettentags (19. November) hingewiesen.

amerika 21Montevideo/Quito. - Ecuadors Gesundheitsministerin Verónica Espinosa hat unlängst bei einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Montevideo eine positive Bilanz des seit Beginn der "Bürgerrevolution" aufgebauten Gesundheitssystems gezogen.

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