Medien und Entwicklung

unesco deBonn. - Am 3. Mai ist Welttag der Pressefreiheit. Aus diesem Anlass hat die UNESCO den Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit an den ägyptischen Journalisten Mahmoud Abu Zeid verliehen. Der als "Shawkan" bekannte Fotojournalist war 2013 während einer Demonstration in Kairo verhaftet worden und sitzt seither im Gefängnis. Der Preis ist nach dem kolumbianischen Journalisten Guillermo Cano Isaza benannt, der 1986 vor dem Redaktionsgebäude seiner Zeitung in Bogotá hingerichtet wurde.

rog logoBerlin. - In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Mittwoch veröffentlicht hat. Journalistinnen und Journalisten seien zunehmend medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker ausgesetzt. Das schaffe ein feindseliges, vergiftetes Klima, das oft den Boden für Gewalt gegen Medienschaffende oder für staatliche Repression bereite.

rog logo neuBerlin. - Unmittelbar vor der am Montag beginnenden Präsidentenwahl sind in Ägypten die Repressalien gegen Journalisten noch einmal eskaliert. Wie die Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) am Montag berichtete, drohten Präsident Abdelfattah al-Sisi und die Justiz Kritikern in Medien und sozialen Netzwerken immer unverhohlener mit Verfolgung. Die Kairo-Korrespondentin der britischen Zeitung The Times wurde des Landes verwiesen, so ROG. 

rog logoBerlin. – Zum Welttag gegen Internetzensur am 12. März hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die "Uncensored Playlist" veröffentlicht. Sie nutzt Musik als Schlupfloch, um zensierte Artikel über Streaming-Dienste in Ländern zu verbreiten, in denen autokratische Herrscher das freie Wort unterdrücken. Journalisten aus China, Ägypten, Thailand, Usbekistan und Vietnam haben mithilfe lokaler und internationaler Künstler jeweils zwei ihrer Texte zu Pop-Songs gemacht. 

rog logo neuBerlin. - Im zu Ende gehenden Jahr 2017 sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Sie wurden in Ländern wie Mexiko oder den Philippinen ermordet, weil sie über Tabu-Themen wie politische Korruption oder das organisierte Verbrechen berichteten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Dienstag veröffentlicht hat.

rogBerlin. - Zwölf Jahre nach der Liberalisierung des marokkanischen Fernseh- und Radiomarkts spielt der Staat immer noch eine Schlüsselrolle in der Medienlandschaft des nordafrikanischen Landes. Die Königsfamilie und einige Geschäftsleute sind zu wichtigen Medienunternehmern aufgestiegen. Das zeigen die Ergebnisse des Projekts Media Ownership Monitor (MOM), die Reporter ohne Grenzen (ROG) und der marokkanische Projektpartner Le Desk jetzt in Casablanca veröffentlicht haben. 

rog logoBerlin. - Medienfeindliche Rhetorik führender Politiker, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zu einer Verschlechterung der Lage für Journalisten und Medien weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Mittwoch veröffentlicht hat. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Journalisten offen zur Schau.

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