Kulturpolitik

gtzEschborn (epo.de). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) stellt den Entwicklungsfaktor Kultur in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Eschborner Fachtage. Am 22. und 23. Juni diskutieren rund 400 Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft unter dem Thema "Vielfalt: der Kulturfaktor" die Bedeutung von Kultur für Entwicklung.
daad_bicentenarios_100Bonn (epo.de). - Viele Staaten Lateinamerikas haben vor 200 Jahren ihre Unabhängigkeit erklärt. Zu den Ländern, in denen Bicentenario-Feiern anstehen, gehören Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko. In diesen Ländern richtet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Partnern zwei Jahre lang Veranstaltungen aus.
afro_ruhr_fest_2010_150Dortmund (epo.de). - Rund 80.000 Besucher aus ganz Deutschland werden zum Afro-Ruhr-Festival am 12. Juni im Dortmunder Westfalenpark erwartet. Das Festival bietet Musik, Kunst und Literatur und dient afrikanischen Vereinen und Eine Welt-Initiativen aus ganz Nordrhein-Westfalen als Treffpunkt. Es steht aber auch im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft, die am 11. Juni in Südafrika beginnt.
berliner_afrikakonf_200Berlin (epo.de). - Das Münchener Museum für Völkerkunde soll den "Tangué", einen der wichtigsten Kultgegenstände der Küstenvölker Kameruns, an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben. Das hat das Kampagnenbündnis "125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz: erinnern, aufarbeiten, wiedergutmachen" gefordert. Die Schnitzerei, die als Schiffsschmuck diente, war 1884 unter der deutschen Kolonialherrschaft geraubt worden.
unesco_deBonn (epo.de). - Die Hälfte der rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, ist nach Einschätzung der UNESCO vom Aussterben bedroht. Alle zwei Wochen sterbe eine Sprache aus, warnte die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur anlässlich des internationalen Tages der Muttersprache, der am 21. Februar begangen wird.
StudieBerlin (epo.de). - Die Zahl kulturell bedingter Konflikte hat in den vergangenen 25 Jahren sprunghaft zugenommen. Kulturelle Konflikte seien "besonders anfällig in ihrer Eskalation zu Gewalt", aber weitgehend "innerstaatliche Phänomene ohne zwischenstaatliche Dimensionen", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten empirischen Studie der Bertelsmann Stiftung über die Ursache von Konflikten. Samuel Huntingtons These vom "Clash of Civilisations", in dem Kultur die Triebfeder neuer internationaler Spannungen wird, sehen Konfliktforscher der Universität Heidelberg nicht bestätigt.
kulturweitBonn (epo.de). - Die ersten Jugendlichen, die der neue Freiwilligendienst "kulturweit" entsendet, sind am Mittwoch nach Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- und Südosteuropa aufgebrochen. Die 200 jungen Menschen engagieren sich sechs oder zwölf Monate lang für den kulturellen Austausch und die internationale Verständigung zwischen Deutschland und ihren Einsatzländern. "kulturweit" wurde zu Beginn dieses Jahres vom Auswärtigen Amt und der Deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen.
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