Artenschutz

pro wildlifeMünchen. - Der Verkauf von Zebrafleisch beim Discounter Netto hat eine Diskussion über den Verkauf von exotischem Wildfleisch entfacht. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife warnte Handel und Verbraucher vor solchen Angeboten. "Das Fleisch stammt in aller Regel von Tieren aus freier Natur, die meisten Wildtierbestände sind aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust bereits rückläufig. Der Trend zu exotischem Fleisch von Tieren aus weit entfernten Ländern ist sehr bedenklich", sagte Daniela Freyer von Pro Wildlife.

pro wildlifeMünchen. - Am Montag beginnt in Brasilien die 67. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC). Für Artenschützer ist es die brisanteste seit Jahren. "Seit 1986 gilt ein weltweites kommerzielles Walfangverbot, das bereits mehrfach bekämpft wurde. Doch in diesem Jahr gibt es eine besonders gefährliche Gemengelage", warnte Sandra Altherr von Pro Wildlife. "Japan will die Abstimmungsregelungen ändern, um das Walfangmoratorium zu beenden."

greenpeace Hamburg. - Die Internationale Walfangkommission IWC steht vor weitreichenden Entscheidungen zum Schutz der Wale. Ab 4. September treffen sich in Florianopolis (Brasilien) die internen Gremien, des IWC, vom 10. bis 14. September findet die 67. Tagung der Internationalen Walfangkommission statt. Dabei stimmen die IWC-Mitglieder auch über einen Antrag Japans ab. Dieser würde eine Rückkehr des kommerziellen Walfangs bedeuten, warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace.

München. - Im Nordatlantik hat Anfang April die alljährliche Walfangsaison begonnen, der erste Wal wurde bereits getötet. Die Regierungen Islands und Norwegens ignorieren das internationale Walfangverbot und genehmigen weiterhin die Jagd auf Zwergwale und sogar stark gefährdete Finnwale. Wale stehen international unter strengem Schutz, die kommerzielle Jagd ist verboten. Deshalb haben OceanCare, Pro Wildlife und die Whale and Dolphin Conservation (WDC) eine führende Rolle der EU im Kampf gegen den kommerziellen Walfang gefordert, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Walfangtagung im Herbst 2018.

pro wildlifeMünchen. - 16 Tier-, Natur- und Artenschutzverbände haben die neue Bundesregierung aufgefordert, die Haltung und den Handel von Wildtieren strenger zu reglementieren. Bisher sei der Markt weitgehend unreguliert, es bestehe dringender Handlungsbedarf, erklärten die Verbände. Auf Exotenbörsen und im Internet würden tausende Arten gehandelt.

pro wildlifeMünchen. - Eine Savanne in Afrika ohne Löwen ist undenkbar? Dieses Szenario ist nicht so utopisch wie zunächst gedacht, denn die Raubkatzen gelten ebenso wie Tiger und Leoparden als bedroht. Deshalb ist der Tag des Artenschutzes am 3. März in diesem Jahr dem Schutz der Großkatzen gewidmet. 

greenpeace Hamburg. - Bislang kaum bekannte Regionen im antarktischen Weddellmeer erforscht Greenpeace in den kommenden Wochen mit dem Expeditionsschiff "Arctic Sunrise". Unter der Leitung  der Antarktis-Forscherin Dr. Susanne Lockhart wird das Schiff im Laufe der Woche im als besonders artenreich geltenden nördlichen Weddellmeer ankommen. Erstmals sollen mit bemannten Tauchbooten in hunderten Metern Tiefe wissenschaftliche Daten gesammelt werden, die verdeutlichen, warum der Lebensraum geschützt werden muss. 

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