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  1. fianKöln. - Indigene leben in vielen artenreichen und zurecht schutzwürdigen Regionen der Welt. Sie leiden jedoch immer wieder unter den von der UNESCO anerkannten Weltnaturerbestätten. Hunger und Vertreibung sind an der Tagesordnung, wie das Beispiel der Maasai im Norden Tansanias zeigt. Vor der UNESCO-Zentrale in Paris wird dagegen heute (18. April) am Tag des UNESCO-Welterbetags protestiert, meldet die Menschenrechtsorganisation FIAN. Zusammen mit MISA (Maasai International Solidarity Alliance) – einem Netzwerk von Organisationen aus Tansania, den USA und Europa – fordert FIAN die UNESCO auf, ihre Komplizenschaft bei Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

  2. brot fdwBerlin, 17. April 2024. - Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt: „Die drastischen Kürzungen bei Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die Finanzminister Christian Lindner plant, würden Menschenleben kosten. Entwicklungsministerin Svenja Schulze hat unsere volle Unterstützung, sich gegen weitere Kürzungen in ihrem Budget zu wehren. Nach den Kürzungen im aktuellen Haushalt soll ihr Ministerium 2025 nochmal über einer Milliarde Euro einsparen. Auch das Auswärtige Amt muss nach den Plänen des Finanzministers im kommenden Jahr mit etwa 300 Millionen Euro weniger für die Humanitäre Hilfe auskommen. Dabei ist die Schmerzgrenze längst überschritten.

  3. tdh 200Berlin. – Erstmals liegen die UN-Leitlinien zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt in deutscher Sprache vor. Zur Veröffentlichung forderten die Kinderrechtsorganisation terre des hommes und das Kinderrechtenetzwerk National Coalition Deutschland von der Bundesregierung entschiedeneres Handeln ein. Die Lebensgrundlagen von Kindern und zukünftigen Generationen weltweit müssten geschützt werden.

  4. diakonieBerlin, 15. April 2024. - Ein Jahr blutiger Auseinandersetzungen haben 8,5 Millionen Menschen im Sudan zur Flucht gezwungen. Rund 1,8 Millionen suchten Schutz in Nachbarländern. Im Tschad wird ihre Versorgung zunehmend schwieriger. Mehr Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft sind nötig, um eine Hungersnot in der Region zu vermeiden.

  5. oxfamBerlin, 11. April 2024. - Laut den heute von der OECD veröffentlichten Zahlen zur weltweiten Entwicklungszusammenarbeit sinkt die deutsche Entwicklungshilfe-Quote 2023 auf nur noch 0,79 Prozent des Bruttonationaleinkommens (von 0,83 Prozent im Jahr 2022; Gesamtleistungen 2023: 33,63 Milliarden US-Dollar). Die international vereinbarte Zielmarke von 0,7 Prozent erreicht die Bundesregierung dabei nur noch durch Anrechnung der anfallenden Ausgaben für nach Deutschland geflüchtete Menschen. Diese Ausgaben machen fast ein Fünftel der gesamten Mittel aus, damit ist Deutschland der größte Einzelempfänger seiner eigenen Hilfsleistungen.

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