Humanitäre Hilfe

UNONew York (epo). - Die Zahl der Blauhelm-Einsätze der Vereinten Nationen ist so hoch wie nie zuvor. Derzeit seien mehr als 66.000 Militärkräfte und fast 15.000 Zivilisten in 17 Friedenssicherungseinsätzen weltweit tätig, erklärte UN-Generalsekretär Kofi Annan anlässlich des Internationalen Tages der UNO-Friedenstruppen am 29. Mai.

Entwicklung hilftBonn (epo). - Knapp 100 Tage nach dem verheerenden Seebeben vor Indonesien sieht das Bündnis "Gemeinsam für Menschen in Not - Entwicklung hilft!" die internationale Hilfe in einer entscheidenden Phase. "Jetzt kommt es darauf an, den Wiederaufbau so zu gestalten, dass die Lebensbedingungen insbesondere der Armen nachhaltig verbessert werden", erklärte das Bündnis. Dazu sei eine professionelle Hilfe notwendig, die klaren Qualitätsstandards verpflichtet sei und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten eröffne.

Berlin (epo). - Drei Monate nach dem schweren Seebeben in Südasien, das über 300.000 Menschenleben forderte, hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul eine erste Bilanz der deutschen und internationalen Hilfe gezogen. Die Gebergemeinschaft sei jetzt in der Übergangsphase von der Soforthilfe zur langfristig orientierten Wiederaufbauhilfe, sagte die Ministerin.

Bonn (epo). - Drei Monate nach dem Tsunami hat die Deutsche Welthungerhilfe ihre akuten Nothilfemaßnahmen für die Flutopfer in Südasien größtenteils beendet und mit Wiederaufbaumaßnahmen begonnen. Diese langfristig orientierten Projekte seien bisher fast ausschließlich durch private Spenden finanziert worden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hingegen sehe sich - trotz der Bereitstellung von Sondermitteln der Bundesregierung von rund 100 Mio. Euro für 2005 - bisher nicht in der Lage, Aussagen über eine mögliche Unterstützung von Projekten von Nichtregierungsorganisationen zugunsten von Tsunami-Opfern zu treffen, teilte die Welthungerhilfe in Bonn mit. 

GTZEschborn/Köln (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Malteser Hilfsdienst e.V. haben heute in Frankfurt vertraglich vereinbart, in Sri Lanka beim Wiederaufbau von fünf Fischerdörfern im Süden des Landes zusammenzuarbeiten, sowie 200 Fischerboote mit Außenbordmotoren und Netzen im Nordosten bereitzustellen. "Die GTZ genießt in Sri Lanka einen ausgezeichneten Ruf. Sie verfügt über hervorragende Kontakte und Strukturen, die eine schnelle und nachhaltige Hilfe vor Ort möglich machen", sagte Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes. "Wir möchten diese Kontakte und Strukturen nutzen, um den Menschen in Tangalle und in Mullaitivu schnell wieder auf die Beine zu helfen."

Bonn (epo). - Eine neue Dokumentation des Informationszentrums Sozialwissenschaften (Bonn) gibt einen Überblick über die sozialwissenschaftliche Katastrophenforschung der letzten fünf Jahre. Sie ist kostenlos im Internet zugänglich.

New York (UN/epo). - The United Nations World Conference on Disaster Reduction - a long-planned event which gained added importance in the wake of the recent Indian Ocean tsunami - has concluded in Kobe, Japan, with countries pledging to reduce the risks facing millions of people who are exposed to natural calamities.

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