Humanitäre Hilfe

Erdbeben in PakistanIslamabad/Berlin (epo). - Das internationale Hilfswerk Oxfam hält eine "dramatische Verstärkung und Verbesserung der internationalen Hilfsaktion" für die Erdbebenopfer in Pakistan für dringend erforderlich, um eine zweite humanitäre Katastrophe zu verhindern. "Die internationale Gemeinschaft muss schneller und besser zusammen arbeiten, wenn sie ihr Versprechen halten will, weitere Todesfälle zu vermeiden", erklärte die Organisation am Montag in Islamabad.

Entwicklung hilftBonn (epo). - Die fünf deutschen Hilfswerke, die im Bündnis "Gemeinsam für Menschen in Not - Entwicklung hilft!" zusammengeschlossen sind, haben insgesamt rund 74,45 Mio. Euro an Spenden und öffentlichen Zuschüssen für die Tsunami-Flutopferhilfe eingesetzt. Die Mittel wurden für Soforthilfemaßnahmen ausgegeben oder für Wiederaufbauprojekte bereitgestellt, die den größten Anteil der vertraglich gebundenen Projektzusagen ausmachen.

Erdbeben in PakistanIslamabad/Bonn (epo). - Der Vorsitzende von CARE International Deutschland, Heribert Scharrenbroich, hat angesichts des Wintereinbruchs in Deutschland mehr Hilfe für die Erdbebenopfer in Pakistan angemahnt. "Der Wintereinbruch in Deutschland sollte uns ahnen lassen, wie es den von Erdbeben bedrohten Menschen in  Pakistan geht, die immer noch nicht vor der Kälte in Sicherheit gebracht werden konnten", sagte Scharrenbroich. "Wenn es zu spät ist, werden wir in den reichen Ländern wieder beklagen, dass man - wider besseres Wissen - unzählige Menschen nicht vor dem Kältetod gerettet hat."

Erdbeben in PakistanStuttgart (epo). - Sieben Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zwischen Indien und Pakistan hat die Diakonie Katastrophenhilfe an die deutsche Bevölkerung appelliert, weiter für die Opfer zu spenden. "Die Situation vor Ort ist für viele Menschen nach wie vor dramatisch. Wir brauchen dringend Spenden, um unsere Hilfe auszuweiten", erklärte der Abteilungsleiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Thomas Hoerz.

Studie CaritasLuzern (epo). - Caritas Schweiz und Caritas Luxemburg haben eine Studie zu den politischen Spannungsfeldern der humanitären Hilfe herausgegeben. Neben einer Aufarbeitung des Begriffs, der Geschichte und der Praxis der humanitären Hilfe zeigt die 160seitige Studie auf, welche Herausforderungen mit der "Hilfe in Not" einhergehen. An Politik und Verwaltung werden Forderungen formuliert. Die Studie wurde am Dienstag in Luzern der Öffentlichkeit vorgestellt.
MalteserKöln/Frankfurt a.M. (epo). - Die Deutsche Bank unterstützt die von Malteser International eingeleiteten Winternothilfe Maßnahmen für Erdbeben-Obdachlose in Pakistan mit 250.000 Euro. Mit dem Geld sollen nach Angaben des Malteser Hilfsdienstes Hilfsgüter an betroffene Familien verteilt werden. Einsatzgebiete sind die Distrikte Mansehra und Batgram, die nördlich von Muzzafarabad am Karakoram Highway liegen, der bis ins Himmalaya und Karakorum Gebirge führt.

World Desaster Report 2005Genf (epo). - Vor allem infolge des Tsunamis im Indischen Ozean sind im vergangenen Jahr rund 250.000 Menschen Opfer von Naturkatastrophen geworden - so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr. Dies berichtet das Internationale Rote Kreuz in seinem "World Desaster Report 2005", der jetzt in Genf vorgestellt wurde. Der Bericht stellt die Bedeutung von Frühwarnsystemen heraus, die viele Menschenleben retten könnten.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok