Berlin. - Entwicklungspolitik ist nicht nur eine Aufgabe des Bundes, sondern auch der 16 Bundesländer. Sie haben vielfältige entwicklungspolitische Beziehungen und stellen dies auf dem Internetportal "Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik" dar. Durch deren Partnerschaftsarbeit wird die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung stark gefördert, so der World University Service. 

Aktuell stellt das Portal "Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik" ausführliche Informationen zu allen für die Entwicklungspolitik relevanten Beziehungen der 16 Deutschen Länder vor. Die Rubrik "Partnerschaften der Länder" ermöglicht einen Überblick über die vielfältigen entwicklungspolitischen Beziehungen der Länder und durch eine benutzerfreundliche Filterfunktion ist die Suche nach bestehenden Partnerschaften für alle Interessierten übersichtlich.

Seit vielen Jahren bestehen enge Partnerschaften zwischen einzelnen Bundesländern und Städten, Regionen oder Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Partnerschaften sind vielfältig und haben unterschiedlichste inhaltliche Schwerpunkte, Rahmenbedingungen und Zielsetzungen. Gemeinsam ist all diesen Partnerschaften jedoch, dass sie eine gute Möglichkeit darstellen, um ein breites gesellschaftliches Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit zu mobilisieren. Die Vielfalt der Partnerschaftsbeziehungen von Kommunen, Schulen, Vereinen, Kirchen und Universitäten ist dabei eine wesentliche Ressource für die Entwicklungspolitik der Länder.

Die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: über die Förderung von nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft bis zur Stärkung des Fairen Handels, Verbesserung der Bildung, Unterstützung von Frauen bis hin zur Mitwirkung in den Bereichen Gesundheitsversorgung u. v. m.

Das Wichtige bei der Arbeit ist: Sowohl die Menschen im Partnerland als auch die Menschen in den Deutschen Ländern profitieren vom Austausch, dem Verständnis und der Motivation, die sich in jeder Partnerschaft ergeben. Wesentlich ist dabei, dass die Partnerschaften auf Augenhöhe und unter Wahrung der beiderseitigen Interessen und Bedürfnissen gestaltet werden.

=> Mehr zu den Programmen und inhaltlichen Schwerpunkten der Bundesländer erhalten Sie auf dem gemeinsamen Internetportal "Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik"

Quelle: wusgermany.de/de


Kommentare   

0 #1 Gerhard Karpiniec 2016-12-19 19:29
Mit sehr großem Erstaunen und Verwunderung nehme ich aus mehr als 50 jähriger praktischer Arbeit in der EZA wahr, das immer weniger getan wird. Es wird wohl mehr publiziert und Geberaktivitäten gefordert und gefördert aber keine Erfolge erkenntlich gemacht werden. Es gibt z.B. keine Positivdatenbank für umgesetzte Projekte. Um nicht als Negativ denkender Mensch dargestellt zu werden, die Frage an die Verantwortlichen, warum werden Projekte wie SONGHAI Film http://afrika.arte.tv/blog/?p=2203 ca 7 Minuten oder SEKEM Film http://www.youtube.com/watch?v=5lqKpFHU8is ca. 5 min nicht forciert, selbstragend, nachhaltig, alles was sich die nationale und internationale EZA vorgibt erreichen zu wollen. Oder kann es sein das “wir” die Verantwortlichen gar nicht Helfen wollen – den Ausgleich zwischen arm und reich zu vermindern wollen.
Gerhard Karpiniec
Laxenburg/Österreich
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