amerika 21San Salvador. - In El Salvador könnte es bei den Präsidentschaftswahlen am 3. Februar 2019 zu einem Rechtsruck kommen. Umfragen deuten darauf hin, dass Nayib Bukele von der rechtsgerichteten Großen Allianz für nationale Einheit (Gran Alianza por la Unidad Nacional, Gana) den bisherigen Amtsinhaber Salvador Sánchez Cerén von der linksgerichteten Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional, FMLN) ablösen könnte. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

Allerdings zeigen die Umfragen in den letzten Tagen sinkende Werte für Bukele, so dass das Umfrageinstitut Centro de Opinión Pública von einem zweiten Wahlgang im März ausgeht. Dabei stünden sich dann die beiden Rechten Bekele und Carlos Calleja gegenüber. Im Parlament hat die FMLN bereits seit Mai 2018 keine Mehrheit mehr, so amerika21.

Der aussichtsreichste Kandidat, der 37-jährige Nayib Bukele, war im Jahr 2012 als Kandidat der FMLN zum Bürgermeister von Nuevo Cuscatlán gewählt worden und konnte dort eine jahrzehntelange Mehrheit der rechtsgerichteten Partei Arena brechen. 2015 wurde er zum Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador gewählt, ebenfalls als Kandidat der FMLN. Im Oktober 2017 jedoch wurde er aufgrund seiner Attacken gegen die FMLN aus der Partei ausgeschlossen.

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Quelle: www.amerika21.de 


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