Dubai. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat den deutschen Pavillon auf der Weltausstellung Expo in Dubai eröffnet. Müller erklärte, die globalen Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten Jahren stehen, seien riesig: "Bekämpfung von Pandemien, Klimaschutz, Welternährung, Schutz der Regenwälder und eine gerechte Globalisierung."

"Wir können die Generation sein, die den Planeten an den Abgrund führt, oder die erste Generation, die Wohlstand und Nachhaltigkeit verbindet", sagte Müller. Nötig sei eine globale Transformation hin zu erneuerbarer Energien, nachhaltigem Wirtschaften und nachhaltigem Konsum.

"Wir haben schon heute das Wissen und die Technologien den Herausforderungen wirksam zu begegnen. Was wir brauchen, sind weltweit mehr politischer Mut zu innovativen Lösungen. Denn wir haben keine Zeit zu verlieren – weder beim Klimaschutz, noch beim Kampf gegen Hunger, Armut und Artensterben. In diesem Jahrzehnt müssen wir die Weichen stellen. Die Weltausstellung Expo zeigt, was heute schon möglich ist: für die Städte der Zukunft, für eine nachhaltige Energieversorgung und Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit."

"Auch der deutsche Pavillon stehe ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit, betonte Müller. Die alten Rezepte reichen nicht aus, um die Überlebensfragen der Menschheit zu lösen. Die Städte der Zukunft könnten nicht aus Beton, Stahl und Glas sein, sonst seien die Klimaziele nie zu erreichen. Die Mobilität der Zukunft müsse auf klimaneutrale Kraftstoffe setzen, wie grüner Wasserstoff und Methanol. Die Voraussetzungen für die Produktion seien in vielen Ländern des Südens ideal, etwa in Nordafrika. In spätestens fünf Jahren müsse die grüne Wasserstoffproduktion dort im industriellen Umfang starten.

Die Weltausstellung Expo in Dubai ist die erste Weltausstellung in einem arabischen Land. Das Motto ist: "Connecting minds, creating future". Der deutsche Pavillon stellt wie die gesamte Ausstellung das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus. Insbesondere geht es um die Themen Energieversorgung, nachhaltige Stadtplanung und den Erhalt von Biodiversität.

Entwicklungsminister Gerd Müller führt auf seiner Reise politische Gespräche mit der Regierung in Abu Dhabi zum internationalem Klimaschutz, erneuerbaren Energien und dem Ausbau der Zusammenarbeit bei der Produktion von grünem Wasserstoff. Dazu besuchte Müller die größte Solar-Wasserstoff-Produktionsanlage der Welt, die Zukunftsstadt Masdar City, wo Industrie und Bauen der Zukunft schon heute praktiziert wird, sowie den weltgrößten Logistik Hub der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfe.

Quelle: www.bmz.de


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