GEFKapstadt (epo.de). - Im Rahmen der 3. Versammlung der Globalen Umweltfazilität (GEF) in Kapstadt haben 32 Regierungen 3,13 Milliarden US-Dollar für Umweltprojekte in den kommenden vier Jahren zugesagt. Allein für den Klimaschutz und die Beseitigung von Schäden infolge des Klimawandels seien jedoch weit mehr Mittel erforderlich, kritisierten Umweltexperten auf der dreitägigen Konferenz, die am Mittwoch zu Ende ging. Der südafrikanische  Finanzminister forderte bei der Mittelvergabe eine stärkere Berücksichtigung der armen Länder.

Die von den Vereinten Nationen und der Weltbank getragene Global Environment Facility (GEF) ist der weltweit größte Fonds für Umweltprojekte. Die Versammlung findet alle vier Jahre statt. Die GEF finanziert unter anderem Maßnahmen zur Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen in China und zum Schutz der Artenvielfalt in Brasilien. Die jetzt zugesagten 3,13 Milliarden US-Dollar sind die größte Summe, die der GEF bislang zur Verfügung stand.

Viele der rund 1.200 Teilnehmer der Konferenz in Kapstadt erklärten, die für die nächsten vier Jahre bewilligten Mittel reichten dennoch nicht für einen effektiven Klimaschutz und für die Beseitigung von Folgeschäden des Klimawandels aus. Auch die Verteilung der Mittel wurde von Entwicklungsländern kritisiert. Südafrikas Finanzminister Trevor Manuel sagte, arme Länder müssten stärker berücksichtigt werden, beispielsweise um die zunehmende Desertifikation stoppen zu können.

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