FAORom (epo.de). - 40 Länder weltweit stehen vor Nahrungsmittel-Engpässen und sind auf externe Hilfe angewiesen. Die Krisenregion Darfur im Sudan stelle nach wie vor das drängendste humanitäre Problem dar, teilte die Welternährungsorganisation (FAO) am Montag in Rom mit. In Darfur könne sich der Nahrungsmangel noch verschlimmern, wenn die unmittelbar bevorstehende Ernte weiterhin durch bewaffnete Auseinandersetzungen gefährdet werde.

Die FAO legte einen Bericht vor, nach dem die Aussichten für die Getreideernte 2006 sich seit Juli verschlechtert haben. Vor allem Trockenheit in Australien, Argentinien und Brasilien sowie in Südasien hätten die Ernteaussichten verringert, so die FAO. 

Nach Angaben der Welternährungsorganisation kann für 2006 mit einer Getreideernte von 2,013 Millionen Tonnen gerechnet werden - rund acht Millionen Tonnen weniger als noch im Juli prognostiziert. Länder mit Nahrungsmittel-Engpässen in Afrika sind neben dem Sudan Somalia, die Zentralafrikanische Republik, Burkina Faso, Guinea-Bissau, die Demokratische Republik Kongo, Mali, Mauretanien und Niger. Nothilfe benötigen auch Angola, Burundi, der Tschad, die Elfenbeinküste, Guinea, Liberia, Simbabwe und Sierra Leone.

In Asien fehlt es dem FAO-Bericht zufolge in Nordkorea, Osttimor, Nepal und in einigen Regionen Indiens und Pakistans an ausreichenden Nahrungsmitteln. Auch in Afghanistan und Armenien sind Menschen auf Nothilferationen angewiesen. In Lateinamerika ist - teilweise aufgrund von Wirbelstürmen - die Ernte in El Salvador, Guatemala, Haiti, Nicaragua and Honduras nicht ausreichend.

FAO


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