BMZBerlin (epo.de). - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat Madagaskar für die Jahre 2007 und 2008 Entwicklungshilfe in Höhe von 34,5 Mio. Euro zugesagt. Im Zentrum der Entwicklungszusammenarbeit stehe die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen durch nachhaltige Ressourcennutzung, teilte das Ministerium nach dem Abschluss der Regierungsverhandlungen in Berlin mit.

Die madagassische Regierung setze sich beispielhaft für den Erhalt der Umwelt als Weltnaturerbe ein und wolle die Fläche der Naturschutzgebiete im Land verdreifachen, lobte das BMZ. Die Bundesregierung leiste mit ihrer Entwicklungszusammenarbeit einen aktiven Beitrag zum Schutz der artenreichen Ökosysteme Madagaskars und zu ihrer nachhaltigen Nutzung.

Madagaskar hat nach Angaben des BMZ in den vergangenen Jahren aber auch deutliche Anstrengungen unternommen, um einen Weg aus der politischen und wirtschaftlichen Krise nach 2002 zu finden. Umfassende Reformen hätten dazu geführt, dass die madagassische Wirtschaft ein stabiles Wachstum aufweisen könne und die Regierungsführung, insbesondere die Korruptionsbekämpfung, deutlich verbessert worden sei.

Madagaskar habe zudem mit dem neuen "Madagascar Action Plan" eine politische Vision festgelegt, die dynamische Perspektiven für die Armutsbekämpfung eröffne, so das BMZ. Die politischen und makroökonomischen Reformbemühungen Madagaskars würden mit der erstmaligen Gewährung von Budgethilfe gewürdigt, an die sich ein intensiver Dialog über Umweltaspekte sowie Themen der Finanzkontrolle knüpfe.

Die madagassisch-deutschen Regierungsverhandlungen in Berlin waren mit einem Besuch des madagassischen Staatspräsidenten und der Eröffnung einer Madagaskar-Ausstellung im Berliner Zoo durch Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul verbunden.

www.bmz.de


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