IWF Weltbank Tagung IstanbulIstanbul (epo.de). - In Istanbul beginnen am Wochenende die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Auf der Tagesordnung der Finanzminister und Notenbankchefs stehen neben den Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auch eine Reform der beiden internationalen Finanzinstitutionen und mehr Hilfen für die ärmsten Länder, die von den Krisen am stärksten betroffen sind.

Im Mittelpunkt der IWF/Weltbank Jahrestagungen stehen in diesem Jahr Einschätzungen der globalen wirtschaftlichen Entwicklung, Strategien für die Zeit nach der Weltwirtschaftskrise, Armutsbekämpfung und Wege zu einer effektiveren Entwicklungshilfe. Von Samstag bis Montag werden die Themen in Fachseminaren und Gesprächen auf Ministerebene vertieft, am Dienstag und Mittwoch tagen mit den Boards of Governors die höchsten Beschlussgremien. Die deutsche Bundesregierung wird dabei von Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) und Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen vertreten.

Weltbank-Präsident Robert B. Zoellick sagte am Freitag, viele Entwicklungs- und Schwellenländer seien auf Kredite der Weltbank angewiesen, um ihre Konjunktur in Gang zu bringen und die Binnennachfrage anzukurbeln. Dafür benötige die Bank zusätzliche Finanzierungsmittel. Die größere Nachfrage in diesen Ländern können aber auch entscheidend dazu beitragen, die globale Wirtschaftskrise zu überwinden.

Hintergrund:
www.imf.org/external/am/2009

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