Foto: Rettungsteams bei einem zerstörten Gebäude in Padang © IRIN/Jefri AriesPadang/Berlin (epo.de). - Vier Tage nach dem schweren Erdbeben schwindet auf der indonesischen Insel Sumatra die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden. Nach UN-Angaben konnten mehr als tausend Menschen nur noch tot geborgen werden, rund 3.000 Opfer werden noch vermisst. Rund 560.000 Menschen sind direkt von der Katastrophe betroffen.

Die Zerstörung von Straßen und Brücken macht es für die Helfer nach wie vor schwierig, entlegene Dörfer in der Region mit Hilfsgütern zu versorgen. Viele Viele Ortschaften in der Umgebung der Stadt Padang seien von Erdrutschen verwüstet, berichtete die Leiterin von UNICEF-Indonesien, Angela Kearny. Nach Berichten der indonesischen Hilfsorganisation Yakkum, eines Projektpartners der Christoffel-Blindenmission (CBM), befürchten offizielle Regierungsstellen, dass die Zahl der Opfer des Erdbebens auf Java im Jahre 2006 erreicht werden könnte. Damals waren 5.000 Menschen getötet und 150.000 Häuser zerstört worden.

Foto: Rettungsteams bei einem zerstörten Gebäude in Padang © IRIN/Jefri Aries

In der am schwersten betroffenen Stadt Padang seien rund ein Viertel aller Häuser zerstört, erklärte die Diakonie Katastrophenhilfe. Die Verschütteten hätten eine maximale Überlebenschance von fünf Tagen. Zahlreiche deutsche Hilfsorganisationen sind mit ihren Nothilfe-Teams vor Ort. Sie bitten um Spenden für die Opfer der Katastrophe.

Foto: Rettungsteams bei einem zerstörten Gebäude in Padang © IRIN/Jefri Aries

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