tigerschutz_asien_wwf_150Hua Hin (epo.de). - Auf einer Konferenz im thailändischen Hua Hin haben sich 13 Staaten, darunter China, Russland und Indonesien, auf effektive Schutzmaßnahmen zur Rettung der von der Ausrottung bedrohten Tiger geeinigt. Die Umweltstiftung WWF begrüßte insbesondere die Absicht, die Zahl der freilebenden Tiger bis zum Jahr 2012 verdoppeln zu wollen. 

"Es freut uns, dass es wieder einen Hoffnungsschimmer für den Tiger gibt, da alle dreizehn Verbreitungsstaaten zukünftig zusammenarbeiten wollen, um die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Tiger bis 2012 zu verdoppeln. Den Worten müssen nun Taten folgen", erklärte Michael Baltzer, Direktor der globalen WWF Tiger Initiative.

Am 14. Februar beginnt nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Tigers. Laut WWF-Schätzungen gibt es weltweit nur noch rund 3.200 wild lebende Tiger. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollen noch 100.000 Tiere durch die asiatischen Wälder gestreift sein. Der WWF widmet daher der bedrohten Großkatze 2010 eine weltweite Schutz-Kampagne. Ziel der WWF-Bemühungen ist es, die Bestandszahl der Großkatze in seinen wichtigsten Verbreitungsregionen bis zum nächsten "Jahr des Tigers" 2022 zu verdoppeln.

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Foto © WWF: In Thailand demonstrierte die Umweltschutzorganisation WWF mit über 500 Kindern und Jugendlichen in Tigermasken für einen besseren Schutz der bedrohten Großkatzen.

www.wwf.de

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