oneBerlin (epo.de). - Die afrikanische Zivilgesellschaft sollte im Zentrum der Bemühungen um die Bekämpfung der Armut in Afrika liegen. Das haben der renommierte kenianische Anti-Korruptionsaktivist John Githongo und Jamie Drummond, Mitgründer der entwicklungspolitischen Organisation ONE, in einem gemeinsamen Aufruf gefordert. Die Geberstaaten unter dem G20-Vorsitz Kanadas sollten Fehler der Vergangenheit vermeiden und auf eine Armutsbekämpfung "von unten nach oben" setzen, schreiben die Autoren im Blog der Organisation ONE.

Githongo und Drummond betonen drei wesentliche Bausteine einer Bürgerstrategie zur Bekämpfung der Armut: Eine starke Zivilgesellschaft könne mit Hilfe neuer Kommunikationsmittel und Medien heutzutage viel besser auf gute Regierungsführung achten. Zweitens müssten aber auch die Geber transparent agieren, ihre Beiträge nachvollziehbarer machen und Korruption entschieden bekämpfen. Drittens weisen die Autoren auf die enormen wirtschaftlichen Potenziale Afrikas hin. Natürlicher Reichtum und eine wachsende unternehmerische Mittelschicht könnten mit Investitionen und Wachstum den Weg aus der Armut bedeuten, wenn die sozialen und demokratischen Entwicklungen dabei Schritt halten.

Die wichtigste Gelegenheit zur Weichenstellung sehen die beiden Afrika-Experten in diesem Jahr vor dem Hintergrund der kanadischen G8/G20-Präsidentschaft und dem UN-Gipfel zu den Millenniumzielen im September in New York. Der komplette Beitrag in deutscher Sprache ist im Blog der Organisation ONE veröffentlicht unter http://www.one.org/de/blog/?p=3031.

www.one.org

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