sonnenkollektoren_almeria_dlr_150München (epo.de). - In München beginnt am Mittwoch die "Intersolar Europe", die mit mehr als 1.700 Ausstellern und 60.000 erwarteten Besuchern aus über 145 Ländern die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik. Mit dabei sind im Rahmen eines Sonderprojekts des Deutschen Akademische Austauschdienstes (DAAD) auch 50 ehemalige Absolventen deutscher Hochschulen aus 29 Entwicklungsländern.

Die Alumni aktualisieren ihr Fachwissen, tauschen sich mit hiesigen Experten und Wirtschaftsvertretern aus und knüpfen Kontakte zu künftigen Kooperationspartnern. Der Besuch der Messe "Intersolar Europe" in München (9. bis 11. Juni) bietet den Alumni auch die Möglichkeit, über Probleme und Potenziale ihrer Region zu berichten.

Der Zugang zu Elektrizität ist ein Entwicklungsziel der Vereinten Nationen zur Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit und ein ganz wichtiger Faktor zur Bekämpfung der Armut – doch rund 1,6 Milliarden Menschen müssen bisher darauf verzichten. Dabei stehen den meisten Entwicklungsländern natürliche Ressourcen wie eine ausreichende Sonnenstrahlung zum Aufbau einer klimaschonenden Energieversorgung zur Verfügung. Oft mangelt es jedoch im Land an Fachwissen über diese sich rasant weiterentwickelnde Technologie, so der DAAD.

Das duale Konzept der Alumni-Sonderprojekte des DAAD verbindet Theorie und Praxis: Es führt Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft bei einwöchigen Sommerschulen an deutschen Hochschulen zusammen, die mit einer anschließenden gemeinsamen Projektwoche und dem Messebesuch kombiniert werden. Die Alumni-Sonderprojekte des DAAD wurden von der UNESCO als Dekadeprojekt ausgezeichnet. Sie werden durch Mittel des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Der DAAD und die eingeladenen Alumni sind während der gesamten Dauer der Messe "Intersolar Europe" vom 9. bis 11. Juni 2010 mit einem Stand in Halle C3, 119 vertreten.

www.intersolar.de
www.daad.de

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