berlinale_100Berlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat am Sonntag erstmals den entwicklungspolitischen Filmpreis "Cinema fairbindet" in Kooperation mit der Berlinale vergeben. Er würdigte den Preisträger, Regisseur Mohammad Ali Talebi, mit einem Scheck über 5.000,- Euro sowie einer Vermarktung des Films im Rahmen einer Roadshow durch ausgewählte Kinos in Deutschland.

"Ich wünsche dem Film ein großes Publikum!", sagte Niebel. "Gerade in diesen Zeiten, wo wir das demokratische Erwachen in einigen Ländern miterleben. Kino fördert das Wissen voneinander und führt zu mehr Verständnis füreinander. Und genau das brauchen wir! Unser Siegerfilm vermittelt globale Themen, die uns alle betreffen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung setzt sich ein für ein Leben aller Menschen in Freiheit, Sicherheit und ohne Armut. Entwicklungspolitik benötigt das Engagement aller. Es ist unsere liberale Grundüberzeugung, dass Veränderungen nur aus der Mitte der Gesellschaft heraus entstehen."

Mit seinem Film "Bad o meh", so das BMZ, zeige der iranische Regisseur Talebi jenseits von Klischees die Zerstörungskraft des Krieges am Beispiel der schutzbedürftigsten Mitglieder seiner Gesellschaft, den Kindern. Zugleich zeige er, wie universell Gesellschaften damit umgehen, ihre Kinder in das Leben zurück zu holen.

www.bmz.de

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