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Berlin. - Survival International hat die UN am Freitag gewarnt, dass Quecksilbervergiftungen die indigenen Völker im Amazonasgebiet gefährden. In einem Brief an den UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Gesundheit bat die Organisation die UN einzugreifen. 

Manaus. - Nach jahrelanger rückläufiger Tendenz hat die Zerstörung des tropischen Regenwaldes in Brasilien im vergangenen Jahr wieder zugenommen. Ein Grund dafür ist das Staudammprojekt am Fluss Tapajós im Amazonas. Darauf haben Greenpeace und MISEREOR am Montag anlässlich des Internationalen Tages des Waldes hingewiesen.

greenpeace neu 200Hamburg. - Unter dem Motto #wellemachen demonstrieren am Samstag (19. März) Greenpeace-Ehrenamtliche in 62 Städten gegen die zunehmende Vermüllung der Meere. Die Aktivisten präsentieren Müll, den sie an Gewässern sammeln oder gesammelt haben. "Egal ob an der Ostsee oder in den Alpen: Plastik gelangt oft über die Flüsse ins Meer. Dort verrottet es nicht, sondern belastet für mehrere hundert, wenn nicht tausende Jahre die Ökosysteme", sagte Sandra Schöttner, Meeresexpertin von Greenpeace am Freitag in Hamburg.

germanwatch 150Berlin. - Vor der Anhörung im Bundestag zur Novelle der Düngeverordnung am Montag (14. März) hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von der Bundesregierung eine Kehrtwende hin zu wirksamem Gewässer- und Klimaschutz gefordert. "In ganz Europa gelten die gleichen Regeln der EU-Nitratrichtlinie - aber in Deutschland wird sie bisher nicht umgesetzt", sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin von Germanwatch.

greenpeace neu 200

Fukushima. - Greenpeace misst mit einem internationalen Team von Strahlenschutzexperten die radioaktive Belastung des Pazifiks, sowie die Kontamination des Meeresbodens vor Fukushimas Küste. Anlässlich des 5. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima (11. März) hat auch Japans ehemaliger Premierminister den endgültigen Ausstieg Japans aus der Atomenergie gefordert.

Tropenoekologen im Regenwald. Foto: DPZ

Göttingen. - Die Tropenregionen beherbergen die artenreichsten und komplexesten Ökosysteme der Erde. Diese Ökosysteme sind aber durch direkte und indirekte menschliche Einwirkungen immer stärker bedroht. Dabei sind sie von höchstem Interesse für die Menschheit, schließlich fungieren sie unter anderem als Kohlendioxid-Speicher und Genpool für bislang unbekannte Wirkstoffe. Vor diesem Hintergrund findet vom 23. bis 26. Februar in Göttingen erstmals die "European Conference of Tropical Ecology" statt.

greenpeace neu 200Hamburg. - 5,2 Milliarden Kleidungsstücke haben die Deutschen in ihren Schränken, gut zwei Milliarden oder rund vierzig Prozent davon tragen sie sehr selten oder nie. Die Deutschen sortieren schnell wieder aus - bei Schuhen wird dies besonders deutlich: Jeder Achte trägt seine Schuhe weniger als ein Jahr, kaum einer repariert Kleidung noch. Dieses Bild vom kurzlebigen Umgang der Deutschen mit Mode zeichnet eine repräsentative Umfrage, die Greenpeace beim Institut Nuggets unter 1011 Personen zwischen 18 und 69 Jahren im September 2015 in Auftrag gegeben und am Montag veröffentlicht hat.

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