brot fdwBerlin. - Brot für die Welt hat die anhaltend hohen Genehmigungswerte für deutsche Rüstungsexporte kritisiert. Mit 6,242 Milliarden Euro weisen die Einzelausfuhrgenehmigungen 2017 den dritthöchsten Wert der vergangenen 20 Jahre auf. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) hervor. Ein Großteil der Einzelausfuhrgenehmigungen, 61 Prozent, entfielen auf sogenannte Drittstaaten.

Berlin. - Nach dem Abschluss der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Kattowitz haben nichtstaatliche Organisationen sich erleichtert gezeigt, dass ein Regelbuch für die weltweite Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verabschiedet werden konnte. Viele Organisationen sind jedoch enttäuscht, dass es den meisten Staaten am politischen Willen fehlte, sich für schnelle und wirksame Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung unter 1,5 Grad Celsius einzusetzen.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Am Montag (17. Dezember) soll der Globale Flüchtlingspakt in New York durch die UN-Mitgliedstaaten unterzeichnet werden. Aus Sicht der UNO-Flüchtlingshilfe stellt er eine historische Chance für den weltweiten Flüchtlingsschutz dar. Mit ihm solle die Flüchtlingshilfe effizienter, fairer und schneller werden. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Menschenrechtsverletzung fliehen müssen, könne dadurch besser geholfen werden. Ende 2017 waren 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht.

mccBerlin. - Die öffentliche Akzeptanz einer CO2-Steuerreform hängt vor allem von ihren Auswirkungen auf die ärmeren Bevölkerungsgruppen ab. Eine neue Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin hat nun die direkten und indirekten Verteilungswirkungen einer CO2-Preisreform auf fossile Energieträger für 87 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen untersucht. Demnach würde eine entsprechende Klimapolitik die Ungleichheit in ärmeren Ländern langfristig verringern.

bmz Kattowitz. - Deutschland unterstützt die globale Partnerschaft zur Umsetzung der nationalen Klimabeiträge ("NDC-Partnerschaft") mit weiteren 68 Millionen Euro. Das haben das Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz bekanntgegeben. 48 Millionen Euro kommen aus dem Haushalt des Entwicklungsministeriums, 20 Millionen aus dem Haushalt des Umweltministeriums.

misereorKattowitz. - Auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Kattowitz hat die abschließende und entscheidende Phase des sogenannten "Talanoa Dialoges" im Rahmen Konferenz begonnen. In dessen Rahmen verhandeln die 197 Vertragsparteien, wie sie den Klimaschutz in Zukunft ausgestalten wollen. MISEREOR hat die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine maximale Erderwärmung von 1,5 Grad einzusetzen.

rubBochum. - Das Mekongdelta in Vietnam ist eine der vom Klimawandel am meisten betroffenen Regionen: Der Anstieg des Meereswassers, die Versalzung, ungereinigte Abwässer und die Übernutzung des Grundwassers gefährden die Lebensbedingungen von 17,5 Millionen Menschen. Strategien, das Wasser nachhaltig zu nutzen und mit den Folgen des Klimawandels besser zu leben, sind das Ziel des Projekts Viwat-Mekong-Planning der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

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