Wasser

Münster. - 335 Millionen Tonnen Kunststoff wurden 2016 laut Plastics Europe auf der Erde produziert – Tendenz steigend. Rund 40 Prozent davon sind Verpackungsmaterialien. "Solche Kunststoffe sind prädestiniert dafür, sie in der Umwelt zu vergessen oder auf den Weltmeeren durch die Schifffahrt auszubringen", sagt Max-Fabian Volhard von der Fachhochschule Münster. Die Bilder von riesigen Müllinseln und Müllbergen mitten im Ozean sprechen für sich. Aber der Doktorand am Fachbereich Chemieingenieurwesen und sein betreuender Professor Dr. Thomas Jüstel haben eine Idee: Sie wollen Kunststoffe so verändern, dass sie für ihren Einsatz – zum Beispiel als Flasche – stabil sind, sich aber im Meer von alleine zersetzen.

aktion hungerBerlin. - Noch immer haben 844 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu trinkbarem Wasser. Und 2,3 Milliarden verfügten 2015 nicht einmal über einfachste sanitäre Einrichtungen. Vor allem Kinderleben sind dadurch gefährdet: Alle zwei Minuten stirbt ein Säugling an den Folgen von fehlender Hygiene und schmutzigem Wasser. Darauf hat die humanitäre und entwicklungspolitische Organisation Aktion gegen den Hunger anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

tdh Osnabrück. - Verunreinigtes Wasser ist eine der Hauptursachen für den Tod von Kindern: Jeden Tag sterben über 1.500 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, die durch den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen verhindert werden könnten. Keine andere Altersgruppe ist anfälliger. Darauf hat das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

unesco deBonn. - 3,6 Milliarden Menschen und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung leben in Gebieten, die mindestens einen Monat pro Jahr von Wassermangel bedroht sind. 2050 werden es Prognosen zufolge bis zu 5,7 Milliarden sein. Der UN-Weltwasserbericht 2018 zeigt: "Naturbasierte Lösungen" wie Wiederaufforstung, Nutzung von Feuchtgebieten und gezielte Grundwasseranreicherung können eine wichtige Rolle bei der Verbesserung von Wasserversorgung und -qualität spielen. Diese Ansätze wurden bisher weitestgehend ignoriert, so die Autoren. UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay stellte den Weltwasserbericht am 19. März beim 8. Weltwasserforum in Brasilien vor.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt plädiert für verbindliche Regeln und einen nachhaltigen Umgang mit den weltweiten Wasserressourcen. Das evangelische Hilfswerk hat am Freitag darauf hingewiesen, dass auch Deutschland und die EU Verantwortung dafür tragen, wenn hoher Wasserverbrauch für Exportagrargüter zu Armut und Vertreibung in Ländern des Südens führen. Beim Internationalen Wasserforum in Brasilia (17. bis 22. März) und dem parallel stattfindenden Forum der Zivilgesellschaft werden Fachleute, Politiker und Aktivisten über den zukünftigen Umgang mit diesem wertvollen Gut beraten. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen beteiligt sich Brot für die Welt an beiden Foren.

cbmBensheim. - Sauberes Wasser benötigen wir nicht nur als tägliches Trinkwasser. Eine ebenso bedeutende Rolle spielt es für die Hygiene und damit für die Gesundheit jedes Einzelnen. Es kann sogar Blindheit verhindern. Darauf hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) anlässlich des Weltwassertages am 22. März aufmerksam gemacht. 

brot fdwBerlin. - Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben nach Angaben der Vereinten Nationen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt stellt deshalb das Recht auf Wasser ins Zentrum der neuen Spendenaktion. Sie wird unter dem Motto "Wasser für alle" am 1. Advent mit einem zentralen Festgottesdienst in der Ludwigskirche Saarbrücken eröffnet.

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