Entwicklungszusammenarbeit

bmz Berlin – Zum Internationalen Tag zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung am 6. Februar hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) dazu aufgerufen, diese frauenverachtende Tradition zu durchbrechen. Besonders weit verbreitet ist die Genitalverstümmelung im westafrikanischen Guinea, wo das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jetzt ein Gesundheitsprogramm gegen Genitalbeschneidung unterstützt.

dsw neuBerlin. - Anlässlich des Treffens der Spitzenrunde hat ein Bündnis aus zahlreichen Entwicklungsorganisationen die Koalitionsverhandler am Freitag mit einer öffentlichen Aktion zu mehr Engagement im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit aufgefordert. So sollen sie sich im Koalitionsvertrag zu dem international vereinbarten Ziel bekennen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen, ohne die Kosten für Geflüchtete im Inland anzurechnen. Um dieses Ziel einzuhalten, müssten bis zum Jahr 2020 zusätzlich mindestens 17,8 Milliarden Euro investiert werden.

bmz Berlin. - Fußball bewegt Menschen aller Altersklassen und sozialen Schichten auf der ganzen Welt. Dass sich diese Begeisterung auch nutzen lässt, um Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern zu unterstützen, zeigt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund (BVB) und Afrikas Weltklassespieler Pierre-Emerick Aubameyang: Das Ministerium und der achtmalige Deutsche Meister BVB haben gemeinsam eine "Visuelle Fußballschule" produziert.

Berlin. - In einem gemeinsamen offenen Brief haben die Entwicklungsorganisationen ONE, Oxfam, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Plan International Deutschland und World Vision Deutschland Bundeskanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Martin Schulz und den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer dazu aufgerufen, ihre Versprechen an die Ärmsten der Welt bei den derzeitigen Koalitionsgesprächen zu halten und 0,7 Prozent der deutschen Wirtschaftskraft für Entwicklungshilfe aufzuwenden. Bleibe es bei den Beschlüssen der Sondierungen, würden Union und SPD ihre Wahlkampfversprechen an die Ärmsten brechen.

venro Berlin. - Anlässlich der Koalitionsverhandlungen haben der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), die Klima-Allianz Deutschland und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die Union und die SPD am Dienstag aufgefordert, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen als richtungsweisend im Koalitionsvertrag zu verankern. Deutschland habe sich dazu verpflichtet, diese zwei internationalen Verträge umzusetzen, betonten die Verbände.

venro Berlin. - Bei den am Freitag beginnenden Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung müssen alle Politikbereiche an der Agenda 2030 ausgerichtet werden, damit Deutschland seiner globalen Verantwortung und seinen internationalen Verpflichtungen gerecht werden kann. Das hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) gefordert. Gemeinsam mit elf zivilgesellschaftlichen Verbänden und Netzwerken hat sich VENRO mit einem offenen Brief an die verhandelnden Parteien gewandt.

Berlin. - Vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD haben Brot für die Welt und MISEREOR eine deutlich stärkere Verankerung der Entwicklungspolitik im Regierungsprogramm gefordert. Die Sondierungsergebnisse hätten bisher noch keine überzeugenden Antworten auf die großen weltpolitischen Herausforderungen wie Klimawandel, die Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen und die wachsende Ungerechtigkeit weltweit geliefert, erklärten die beiden großen Werke für Entwicklungszusammenarbeit der evangelischen und katholischen Kirche.

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