Gesundheit

difaem 200Tübingen. - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus erneut aus. Auch Gesundheitsfachkräfte sind bereits erkrankt. Um die Mitarbeitenden in den kirchlichen Gesundheitseinrichtungen vor dem hochansteckenden Virus zu schützen und eine weitere Verbreitung des Virus insbesondere in Richtung der großen Flüchtlingscamps zu verhindern, hat das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) 30.000 Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Hierfür arbeitet das Difäm eng mit der Diakonie Katastrophenhilfe zusammen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Angesichts des Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision darauf aufmerksam gemacht, dass durch die anhaltenden Kämpfe immer noch viele Menschen zur Flucht gezwungen sind und dies den Kampf gegen die gefährliche Krankheit erschwert. Mehr als 40 Ebola-Erkrankungen wurden in der Kivu-Region inzwischen gezählt, mehr als 30 Personen starben laut WHO. Die meisten Fälle wurden in der Nähe von Beni bekannt, aber auch in Ituri im Norden des Landes gibt es Erkrankte.

tdfBerlin. - Die Anzahl von Mädchen und Frauen, die in Deutschland von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind, ist im Jahr 2018 erneut angestiegen. Nach aktuellen Hochrechnungen von TERRE DES FEMMES wird die Zahl derzeit auf knapp 65.000 Mädchen und Frauen geschätzt, die Female Genital Mutilation (FGM) erfahren haben. Darüber hinaus sind mindestens 15.500 Mädchen gefährdet einer Genitalverstümmelung unterzogen zu werden. 

bnitmHamburg. - Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können. Somit ist eine Ausbreitung des Chikungunya-Virus auch in nicht-tropischen Regionen wie Deutschland denkbar, sollte die Tigermücke flächendeckend heimisch werden. 

cbmBensheim. - Es ist ein großer Erfolg bei der Bekämpfung vermeidbarer Blindheit: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in diesen Tagen die Eliminierung der Augeninfektion Trachom im westafrikanischen Staat Ghana bestätigt. Das hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) am Montag berichtet, die von Anfang an zur Bekämpfung der Krankheit beigetragen hat. 

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen hat seit Beginn des Ebola-Ausbruchs Anfang Mai in der Demokratischen Republik Kongo die Teams des kongolesischen Gesundheitsministeriums an vier Orten unterstützt. Nun werden die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen an das Gesundheitsministerium und an Nichtregierungsorganisationen in Mbandala, Bikoro, Itipo und Iboko übergeben. Sollte es keine bestätigten Fälle von Ebola mehr geben, wird der Ausbruch am 22. Juli offiziell für beendet erklärt.

dntds Berlin. - Elf Mitglieder des Deutschen Bundestages unterstützen das Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs). Dazu haben sie sich in einem Parlamentarischen Beirat gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten zur Stärkung der Gesundheitssysteme zusammengefunden. Das hat das DNTDs jetzt in Berlin berichtet.

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