misereorAachen. - Anlässlich des G7-Treffens (13. bis 15. Juni) in Italien hat Misereor an die Regierungsvertreter appelliert, sich klar zum weltweiten Ausstieg aus fossilen Energieträgern zu bekennen und konkrete Enddaten für die Nutzung von Kohle, Öl und Gas zu setzen. Internationale Investitionen in fossile Energien in Afrika müssten gestoppt und durch finanzielle Anreize für erneuerbare Energieprojekte ersetzt werden. Nur so könnten die Menschen in Afrika die Klimakrise effektiv bekämpfen. 

Der erste Global African Hydrogen Summit (GAh2S) wird vom 3. bis 5. September 2024 in Windhoek/Namibia stattfinden. Unter dem Motto “From Ambition to Action: Fuelling Africa’s Green Industrial Revolution” werden Staatsoberhäupter, Regierungsbehörden und Branchenführer, aber auch Projektentwickler, Investoren, und Technologen aus ganz Afrika und der Welt zusammenkommen, um wichtige Investitionen und Finanzierungen in zukunftsfähige grüne Energieprojekte voranzutreiben, meldet allAfrica. Damit zeigt der afrikanische Kontinent, wie bereits auf dem ersten afrikanischen Klimagipfel in Nairobi (4.-6. September 2023), sein großes Potenzial bei der Energiewende eine entscheidende Rolle zu spielen.

Baringo. - As for the Kenyan Energy and Petroleum Cabinet Secretary Davis Chirchir Kenya is on the right track to becoming a green country. It is currently "number six globally in geothermal development" and "about 93 per cent green country", he said during the national tree planting exercise in Chemususu Forest in Eldama Ravine, Baringo County. The plan is the planting of trees to enable the achievement of 15 billion trees and 30 per cent forest cover by 2032, as reported by Capital FM.

Freiburg. - Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit erfordern weltweite und ständige Innovationen. Um die größtmögliche Wirkung zu erzielen, müssen sich solche Lösungen auch an lokale Umstände anpassen. Mit der gemeinsamen Initiative "Startup|Energy" fördern die Universität Freiburg und die Stiftung Solarenergie den regionalen und internationalen Austausch zwischen Start-ups, die im Bereich dezentraler und erneuerbarer Energieversorgung in Deutschland und Ostafrika arbeiten.

urgewald neuMünchen. - Anlässlich der Hauptversammlung des Technologiekonzerns Siemens am Mittwoch in München hat die Umweltorganisation urgewald vor einer "rückwärtsgewandten Geschäftspolitik" gewarnt. Die umstrittene Lieferung von Schienen-Signaltechnik für eine gigantische Kohlemine in Australien sei dabei nur die Spitze des Eisbergs. In Indonesien etwa sei der Konzern am Bau des 2000 Megawatt-Kohlekraftswerks Jawa 9 und 10 beteiligt. In Ägypten habe Siemens 2018 drei riesige Gaskraftwerke mit einer Leistung von 14.400 Megawatt fertiggestellt.

germanwatch 150Bonn. - Als "wichtiges Signal für den gesamten Finanzmarkt" hat die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch die Verabschiedung der neuen Energierichtlinie der Europäischen Investitionsbank (EIB) begrüßt. Sie legt den Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte bis Ende 2021 fest. Der Ausstieg gelang auch dank einer am Ende gemeinsamen Linie der zuvor zerstrittenen Bundesministerien.

urgewald Berlin. - Die Europäische Investitionsbank (EIB) plant Medienberichten zufolge im Entwurf einer neuen Energierichtlinie, ab 2021 keine fossilen Energieprojekte mehr zu finanzieren. Stattdessen wolle sich die Bank auf Energieeffizienz besonders im Gebäudebereich konzentrieren sowie auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und Transformation weg von fossilen Energien. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald lobt die EIB-Pläne.

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