Klima-Protest auf der Spree in BerlinBerlin (epo.de). - Für neun von zehn Deutschen ist der Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft mit Millionen "grüner Jobs" wichtig für ihre Wahlentscheidung. Das ist das Ergebnis einer deutschlandweiten Umfrage des Meinungs- und Wahlforschungsinstituts Infratest dimap, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie war von der neuen Kampagne "KlimakanzlerIn gesucht" in Auftrag gegeben worden.
Kochstelle in Uganda. Foto: GTZBonn (epo.de). - 80 Prozent der afrikanischen Bevölkerung sind von Biomasse als Hauptenergiequelle abhängig. Eine internationale Fachtagung in Bonn hat sich jetzt dieser Problematik angenommen und eine Kehrtwende hin zu erneuerbaren Energien gefordert. "Der fehlende Zugang zu moderner Energie ist ein wesentliches Entwicklungshemmnis in Afrika", erklärte die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio-Plath.
Windkraft. Foto: GTZ/KorneffelJiuquan/Berlin (epo.de). - Nahe der Stadt Jiuquan im Nordwesten Chinas hat der Bau des weltgrößten Windparks begonnen. Mit Investitionen von 120 Milliarden Yuan (rund 12,4 Mrd. Euro) sollen bis Ende 2010 mehr als fünf Gigawatt (5 Mrd. Watt) Strom erzeugt werden können, bis 2015 rund 12,7 Gigawatt. Jiuquan liegt in der Wüste Gobi und ist als Basis für Raketenstarts bekannt.
Stromübertragung von Algerien nach EuropaBerlin (epo.de). - Solarthermische Kraftwerke, die Strom in der Wüste erzeugen, könnten künftig bis zu einem Viertel des weltweiten Strombedarfs decken. Die dazu erforderlichen Kraftwerke, Speicherkapazitäten und Übertragungsnetze seien technisch ausgereift und erprobt, heißt es in der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Greenpeace-Studie "Sauberer Strom aus den Wüsten". Es fehle jedoch noch ein klares politisches Signal für die umfassenden Nutzung von Wüstenstrom und die notwendige gesetzliche Förderung dieser Technologie.
irena

Bonn (epo.de). - 75 Staaten haben am Montag in Bonn die International Renewable Energy Agency (IRENA) gegründet. Seit 1990 war dieses Projekt von EUROSOLAR immer wieder angestoßen und schließlich von der Bundesregierung auf den Weg gebracht worden. An der Gründungskonferenz nahmen fast 400 Repräsentanten aus 120 Staaten teil, darunter 43 Minister.
irenaBonn (epo.de). - Mehr als 100 Staaten nehmen an der Gründungskonferenz der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) teil, die auf Inititiative der deutschen Bundesregierung am Montag in Bonn stattfindet. Rund die Hälfte der vertretenen Delegationen will den Gründungsvertrag unterzeichnen. "Die erneuerbaren Energien bergen nicht nur enorme Potenziale für den Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung. Eine moderne Klima- und Energiepolitik bietet auch große wirtschaftliche Chancen, das haben viele Staaten erkannt", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel im Vorfeld der Konferenz.

geothermie-Projekt

Kenia/Köln (epo.de). - Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH mit Sitz in Köln arrangiert die Finanzierung für das erste Erdwärme-Kraftwerk in Kenia. Dazu gehört laut Mitteilung der Gesellschaft die gesamte Fremdfinanzierung von 105 Mio. US-Dollar. Dies sei ein "Beitrag zum Klimaschutz mit Signalwirkung für die Region", so die Erklärung vom Donnerstag weiter. Die Ressourcen schonende Erzeugung von Strom werde nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels immer wichtiger – gerade auch in Entwicklungsländern. Kenia ist ein Schwerpunktland deutscher Entwicklungszusammenarbeit.
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