Artenschutz

planet diversityBonn (epo.de). - Zum Auftakt der Verhandlungen der Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD) und des Cartagena Protokolls zur biologischen Sicherheit haben am Dienstag rund 6.000 Menschen und mehr als 80 Umwelt- und Agrarorganisationen in Bonn demonstriert. Sie wehrten sich gegen Gentechnik und Patente auf Leben und sprachen sich für bäuerliche Landwirtschaft und den Erhalt der biologischen Vielfalt aus. Im Anschluss feierten 15.000 Besucher auf dem "Festival der Vielfalt".
planet diversityBerlin (epo.de). - Zum Auftakt der Verhandlungen der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) rufen 80 Bauern-, Entwicklungs- und Umweltschutzorganisationen unter dem Motto "Regional - Fair - Gentechnikfrei" zu einer Demonstration am Pfingstmontag in Bonn auf. Sie fordern eine radikale Wende in der Agrarpolitik, faire Lebensmittelpreise, freien Zugang zu Saatgut und Wissen und bei der Wahl der Lebensmittel und Anbaumethoden. Sie wenden sich gegen industrielle Monokulturen, Agrar-Sprit und Billigfleisch-Subventionen, gegen Gentechnikkonzerne, die für die eigenen Schäden nicht haften wollen und gegen Spekulationen an den Weltagrar-Börsen, die Millionen Menschen das Leben kosten können.
Aktionsbündnis BioDivBonn/Amsterdam (epo.de). - Drei Wochen vor Beginn der UN-Verhandlungen zum Biosafetyabkommen sowie zur 9. Vertragsstaaten-Konferenz der Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity, CBD) in Bonn hat sich ein "Aktionsbündnis COP 9" zur kritischen Begleitung des UN-Gipfels gegründet. "Es gibt nichts zu feiern", konstatieren die NGOs. "Im Namen des Umweltschutzes werden Menschenrechte verletzt, Agrotreibstoffe angebaut, Pflanzen patentiert und gentechnisch veränderte Bäume gezüchtet."
Leopard im Kaukasus. Foto: WWFBonn (epo.de). - Im Vorfeld der UN-Konferenz über Biologische Vielfalt  vom 19. bis 30. Mai in Bonn hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) das EU-Parlament aufgefordert einer Resolution zuzustimmen, die eine rechtsverbindliche Regelung für den gerechten Zugang zu genetischen Ressourcen verlangt. Vor allem die Interessen indigener Völker müssten gestärkt werden, so der Verband.
wwf logoFrankfurt (epo.de). - Einen Monat vor dem Beginn des UN-Gipfel zur Biodiversität in Bonn hat die Umweltstiftung WWF die Bundesregierung aufgefordert, ausreichend Geld für den Schutz der biologischen Vielfalt zur Verfügung zu stellen. Sonst könne das Ziel, den globalen Artenschwund bis 2010 zu stoppen, nicht mehr erreicht werden. In der aktuellen Debatte über den Bundeshaushalt 2009 hatte Finanzminister Steinbrück angekündigt, den Entwicklungshilfe-Etat einzufrieren. Aus diesem Posten werden internationale Umwelt- und Entwicklungsprojekte finanziert, die der weltweiten Armutsbekämpfung dienen.
Sojaanbau in Brasilien. Foto: GreenpeaceBerlin (epo.de). - Mit einem dringlichen Appell haben sich Umwelt- und Entwicklungsverbände an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Sie soll eine diplomatische Initiative auf höchster politischer Ebene ergreifen, um die Bonner UN-Konferenz über die biologische Vielfalt vom 19. bis 30. Mai zu einem Erfolg zu führen und den Verlust von Arten und Lebensraum bis 2010 zu stoppen. In Vorkonferenzen hätten Staaten wie Brasilien, Kanada, Australien oder Japan eine schlimme Blockadepolitik erkennen lassen, argumentieren die NGOs.
CBDBerlin (epo.de). - Vor dem Reichstag in Berlin haben Greenpeace-Aktivisten am Mittwoch mit einem fünf mal zehn Meter großen Banner in Form eines Geldscheines für den Schutz der letzten Urwälder demonstriert. Greenpeace forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, dafür jährlich zwei Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Merkel sprach im Reichstag auf einem Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion über den Schutz der Biodiversität. Die Bundesregierung ist im Mai Gastgeberin der UN-Konferenz über biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD).
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