Artenschutz

Planet DiversityBerlin (epo.de). - Die industrialisierte Landwirtschaft schadet der Umwelt, führt zu einem immensen Artensterben  und macht die arme Bevölkerung vor allem in Entwicklungsländern verletzlich für hohe Nahrungsmittelpreise. So lässt sich ein Bericht zusammenfassen, den die UNESCO am 15. April veröffentlicht. Der internationale Kongress "Planet Diversity" zur Zukunft von Lebensmitteln und Landwirtschaft im Mai in Bonn greift diese Themen auf und will damit dem UN-Gipfel über Biodiversität die nötigen Impulse geben.
Mainz (epo.de). - Mit dem Arten- und Kulturschutz bei Elfenbein befasst sich die 5. Jahrestagung des Internationalen Zentrums für Elfenbeinforschung (INCENTIVS) am 9. April an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die europaweit einmalige Untersuchungs- und Forschungsstätte in Sachen Elfenbein will unter anderem detailliert über das bestehende Handelsverbot bei dem "weißen Gold" informieren. Den Forschern zufolge nimmt der Handel mit illegalem Elfenbein wieder zu.
Thunfisch-Fangflotte im Mittelmeer. Foto: WWFHamburg (epo.de). - Die Kapazität der Fangflotten, die im Mittelmeer auf der Jagd nach dem begehrten und bedrohten Roten Thunfisch sind, liegt nach Angaben einer neuen WWF-Studie um nahezu das Vierfache über dem Niveau einer nachhaltigen Fischerei. Wissenschaftler empfehlen, nicht mehr als 15.000 Tonnen Roten Thun pro Jahr zu fangen, so der WWF. Die Flotte könne jedoch 55.000 Tonnen aus dem Meer holen.
Biodiversit?t WebsiteBerlin/Radolfzell (epo.de). - Die Deutsche Umwelthilfe und der Verein BildungsCent haben ein Lexikon zur biologischen Vielfalt im Internet veröffentlicht. Die neue Internetseite soll eine fundierte und knappe Einführung in das Thema Biodiversität geben. Das für die Mitarbeit der Nutzer konzipierte "Wiki"-Lexikon lädt alle Fachkundigen ein, im Vorfeld der UN-Biodiversitätskonferenz im Mai 2008 in Bonn ihr Sachwissen auf der Website zu veröffentlichen.
Biodiversit?tBerlin (epo.de). - Erstmals hat sich eine Gruppe international führender Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu ihrer Verantwortung für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt bekannt. Der von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angestoßenen Initiative "Business and Biodiversity", die am Donnerstag in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hat sich inzwischen ein gutes Dutzend namhafter Firmen angeschlossen, darunter die Volkswagen AG, HeidelbergerCement und die Otto Group.
Kaffeebauer in ?thiopien. Foto: epoMetu/Bonn (epo.de). - Mit einem Workshop zur Landschaftsplanung will das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Äthiopien dabei unterstützen, die letzten Wildkaffee-Vorkommen des Landes zu erhalten. Der Workshop findet derzeit in Metu, in der Nähe eines Wildkaffeewaldes im Südwesten Äthiopiens, statt. In dieser Region könnte durch die Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung geschaffen werden.
GorillaGland/Frankfurt (epo.de). - Die Westlichen Gorillas (Gorilla gorilla) in Zentralafrika gelten offiziell als vom Aussterben bedroht. Eine rücksichtslose Wilderei und das tödliche Ebola-Virus haben die Bestände der Menschenaffen in den letzten 25 Jahren um 60 Prozent schrumpfen lassen. Dies geht aus der neuen "Roten Liste 2007" hervor, die heute von der Weltnaturschutzunion IUCN im schweizerischen Gland veröffentlicht wurde. Die Liste weist 16.306 bedrohte Arten auf.
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