Artenschutz

Biodiversit?tBerlin (epo.de). - Erstmals hat sich eine Gruppe international führender Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu ihrer Verantwortung für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt bekannt. Der von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angestoßenen Initiative "Business and Biodiversity", die am Donnerstag in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hat sich inzwischen ein gutes Dutzend namhafter Firmen angeschlossen, darunter die Volkswagen AG, HeidelbergerCement und die Otto Group.
Kaffeebauer in ?thiopien. Foto: epoMetu/Bonn (epo.de). - Mit einem Workshop zur Landschaftsplanung will das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Äthiopien dabei unterstützen, die letzten Wildkaffee-Vorkommen des Landes zu erhalten. Der Workshop findet derzeit in Metu, in der Nähe eines Wildkaffeewaldes im Südwesten Äthiopiens, statt. In dieser Region könnte durch die Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung geschaffen werden.
GorillaGland/Frankfurt (epo.de). - Die Westlichen Gorillas (Gorilla gorilla) in Zentralafrika gelten offiziell als vom Aussterben bedroht. Eine rücksichtslose Wilderei und das tödliche Ebola-Virus haben die Bestände der Menschenaffen in den letzten 25 Jahren um 60 Prozent schrumpfen lassen. Dies geht aus der neuen "Roten Liste 2007" hervor, die heute von der Weltnaturschutzunion IUCN im schweizerischen Gland veröffentlicht wurde. Die Liste weist 16.306 bedrohte Arten auf.
Bonn/Hamburg (epo.de). - Biologen des Museums Koenig in Bonn und des Zoologischen Museums der Universität Hamburg haben im Südosten Madagaskars 43 der Wissenschaft bislang unbekannte Arten von Tausendfüßern und Insekten entdeckt. Die Funde wurden bei einem aktuellen, durch die Universität Antananarivo koordinierten Inventurprojekt gemacht. Das Projekt hatte zum Ziel, zumindest Teile der einzigartigen und bedrohten Artenvielfalt Madagaskars für die Wissenschaft zu erfassen.
PWMünchen (epo.de). - Die Tierschutzorganisation PRO WILDLIFE hat vor dem Aussterben des Kamerunflussdelfins gewarnt. Der nur vor der Westküste Afrikas vorkommende Meeressäuger sei durch massive Überfischung gleich doppelt gefährdet: "Kamerunflussdelfine verenden nicht nur elend in Fischernetzen, sie finden in den leer gefischten Gewässern auch immer weniger zu fressen", erklärte Sandra Altherr von PRO WILDLIFE in München.
KfWFrankfurt (epo.de). - Das Biosphärenreservat Río Plátano in Honduras steht nicht mehr auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes. Dies ist aus der Sicht der Kreditanstalt für Wiederaufbau nicht zuletzt ein Verdienst der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Der Erhalt des rund 800.000 Hektar großen Gebiets an der Karibikküste, das über eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt verfügt, wird seit zehn Jahren von der KfW Entwicklungsbank und der GTZ unterstützt.
CITESDen Haag (epo.de). - Nach fast zweiwöchigen Verhandlungen haben sich die Delegierten bei der Welt-Artenschutzkonferenz CITES in Den Haag am Donnerstag auf eine neunjährige Ruheperiode für Elefanten und den Umgang mit Elfenbeinverkäufen geeinigt. Im Einzelnen verständigten sich die afrikanischen Länder auf den Verkauf der Lagerbestände aus Namibia, Südafrika, Botswana und Zimbabwe, die bis zum 31. Januar 2007 registriert wurden. Insgesamt umfasst der Bestand rund 60 Tonnen.
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