Gender

ai orgBerlin. - Jeden Tag werden weltweit Frauen belästigt, geschlagen oder vergewaltigt. In Europa wurde jede dritte Frau über 15 Jahren schon Opfer sexualisierter Gewalt. Deshalb begrüßt Amnesty die "Europäische Konvention zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt", kurz Istanbul-Konvention, die am 1. August 2014 in Kraft getreten ist. Der Europarat hat die Konvention schon 2011 verabschiedet und Europa damit zum Vorreiter im Kampf gegen Gewalt an Frauen gemacht. Amnesty fordert Deutschland auf, das Abkommen schnell zu ratifizieren.

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Oran. - Creating a Culture of Peace is the responsibility of each individual. Social changes will become vital, as we pass on human values to our children through education. This is one of the main conclusions of the second day of the International Feminine Congress for a Culture of Peace, "Women's Turn to Speak", organized by "AISA International NGO" and the Djanatu al-Arif Foundation, which is being held in Oran, Algeria. Insofar as education is still mainly the responsibility of women, it is thanks to them that future generations can expect to be free and responsible.

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Berlin. - Es sieht nicht besonders gut aus für Mädchen am Welt-Mädchentag, der am 11. Oktober zum dritten Mal begangen wird. 70.000 junge Mädchen sterben jährlich beim Gebären von Kindern. Jedes vierte Mädchen wurde laut UNICEF Opfer von Gewalt. 34 Millionen Mädchen gehen nicht zur Schule. Etwa 15 Millionen Mädchen werden weltweit verheiratet, bevor sie 18 Jahre alt sind. In Indien und China ist es durch geschlechtsselektive Abtreibung unwahrscheinlicher, überhaupt als Mädchen zur Welt zu kommen. In Nigeria werden immer wieder Mädchen in Schulen oder auf dem Weg zur Schule entführt. Von 126 Millionen jungen Menschen, die nicht lesen und schreiben können, sind 61 Prozent Mädchen. Das sind die Zahlen zur Situation von Mädchen weltweit in diesem Jahr. Sie zeigen, dass kulturelle Praktiken und traditionelle Geschlechterrollen Mädchen daran hindern ihr Potential auszuschöpfen.

Kinder in Uganda. Foto: USAID

Kampala. - Ein Drittel der Frauen in Uganda wünscht sich nach Angaben der US-Entwicklungsbehörde USAID mehr Abstand zwischen Geburten und weniger Kinder, aber sie haben keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Darüber diskutierten, wie die Zeitung New Vision berichtete, verschiedene Regierungsvertreter Anfang Oktober in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Von Lea Gölnitz, z.Zt. Kampala

worldbank report voices agency 2014Washington D.C. - Die Weltbank hat im September diesen Jahres ihren Bericht "Voice and Agency: Empowering women and girls for shared prosperity" den G20 vorgestellt. Dies ist nach Angaben von Action Aid ein wichtiger Bericht, der erkennt, dass es bei der Stärkung von Frauen um mehr geht als nur den Zugang zu Einkommen oder Waren und Dienstleistungen. Dennoch gibt es Kritik.

Berlin. - In der Entwicklungspolitik war das Ziel Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu beenden noch nie so beliebt wie heute. Entwicklung geht jetzt ganz einfach, in dem man Frauen und Mädchen stärkt.

csr indiaNeu Delhi. - Trotz Verbotes ist Geschlechterselelektion in Indien weit verbreitet und nimmt sogar noch zu. Weibliche Föten werden abgetrieben, was langfristig Frauenmangel beziehungsweise Männerüberschuss zur Folge hat. Diese Situation ist in einigen indischen Bundesstaaten bereits Realität: In den nordindischen Staaten Punjab und Haryana werden bereitsheiratsfähige Frauen gesucht, und Familien holen Frauen aus anderen Bundesstaaten, um ihre Söhne zu verheiraten. Erwartet werden bei zunehmendem Frauenmangel mehr Gewalt, ein Anstieg des Menschenhandels und der Prostitution. Teilweise sind diese Trends heute schon spürbar. Es besteht die Gefahr das Frauen eine Handelsware werden, die sich vor allem reiche Männer leisten können.

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