Humanitäre Hilfe

uno fluechtlingshilfe

Bonn. - Der Tag der humanitären Hilfe (19. August) ist allen Menschen gewidmet, die weltweit Menschen in Not helfen. Ein Tag, an dem besonders jener gedacht wird, die bei dieser Arbeit ihr Leben ließen. "Im vergangenen Jahr bezahlten 179 humanitäre Helfer ihr Engagement mit dem Leben - 141 Hilfsmitarbeiter wurden gekidnappt", mahnt die UNO-Flüchtlingshilfe. Humanitäre Hilfe sei überall dort nötig, wo Krieg und Gewalt ein Leben nicht mehr möglich machen, Menschen fliehen oder Lebensräume durch Naturkatastrophen zerstört werden und die Menschen plötzlich vor dem Nichts stehen.

venro Berlin. - Anlässlich des Welttages der humanitären Hilfe (19. August) hat der Verband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) auf die "unhaltbare Situation vor den Außengrenzen Europas" hingewiesen. Der Tod von Flüchtlingen werde zur Abschreckung in Kauf genommen, indem die private Seenotrettung massiv behindert wird. Trotz sinkender Flüchtlingszahlen gebe es unverhältnismäßig viele Tote. Darum fordert VENRO, dass Seenotrettungsorganisationen nicht mehr kriminalisiert und festgesetzt werden, sondern sofort ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

caritas Freiburg. - Immer mehr Menschen in Not sind für Helfer nicht zu erreichen. Darauf macht Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe (19. August) aufmerksam. Weltweit seien derzeit 135 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. In 44 Ländern werde der Zugang zu diesen Menschen ganz oder teilweise verhindert, so Caritas international.

careBonn. - Nirgendwo sind im Jahr 2018 so viele humanitäre Helfer ums Leben gekommen wie in Syrien. Das hat die internationale Hilfsorganisation CARE anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe (19. August) bekannt gegeben. CARE beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der "Aidworker Security Database", die für Syrien bis zum 9. August bereits 42 tote Helfer aufgelistet hat.

behBerlin. - Das Bündnis Entwicklung Hilft hat an die europäische Staatengemeinschaft appelliert, die Arbeit von Seenotretterinnen und -rettern im Mittelmeer nicht länger zu behindern. "Humanitäre Helferinnen und Helfer leisten in Notsituationen eine unverzichtbare Arbeit", sagte Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke. "Sie dürfen dabei niemals zur Zielscheibe werden."

cbmBensheim. - Zwei Jahre lang litt Kenia unter extremer Dürre. Dann regnete es im Frühjahr so heftig, dass ganze Dörfer unter Wasser standen. Eine Viertelmillion Menschen musste ihre Dörfer verlassen, viele von ihnen harren bis heute in Notunterkünften aus. "Menschen mit Behinderungen sind von solchen Naturkatastrophen besonders betroffen", sagt Rainer Brockhaus, Vorstand der Christoffel-Blindenmission (CBM). "Sie werden häufig vergessen und erhalten als letzte Hilfe." Um dies zu verhindern, leistet die CBM auch in Kenia inklusive Nothilfe mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort. Zum diesjährigen Welttag der humanitären Hilfe (19. August) erinnert sie an diese Helden in der Not.

diakonieBerlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat nach dem jüngsten Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) damit begonnen, die Bevölkerung vor dem hoch ansteckenden Ebola-Virus zu schützen. Das evangelische Hilfswerk stellte hierfür zunächst 100.000 Euro bereit, möchte die Hilfe in den kommenden Tagen aber weiter aufstocken.

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