Humanitäre Hilfe

worldvisionBerlin. - In einer gemeinsamen Erklärung haben Oxfam, Save the Children und World Vision die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, den am Freitag veröffentlichten UN-Nothilfeplan (Joint Response Plan) für die seit 18 Monaten andauernde Rohingya-Krise umfangreich zu finanzieren. Der Plan dient der Unterstützung von 1,25 Millionen hilfsbedürftigen Menschen, darunter 900.000 Rohingya-Flüchtlinge und 336.000 Mitglieder der Aufnahmegemeinschaften in Bangladesch.

whh 150Bonn. - Nach Einschätzung der Welthungerhilfe spitzt sich die Lage im Jemen trotz der aktuellen Friedensbemühungen dramatisch zu. Nach neuesten UN-Angaben leiden trotz internationaler Hilfslieferungen knapp 16 Millionen Menschen unter Hunger. Das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Rund zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind bereits unterernährt. Ohne weitere Hilfe sind etwa 250.000 Jemeniten von einer Hungersnot bedroht.

aktion hungerBerlin. - Im Libanon leiden rund 350.000 Flüchtlinge unter extremen Witterungsbedingungen. Aufgrund starker Schneestürme und einer Kältewelle breiten sich in den Flüchtlingscamps im Bekaa-Tal Krankheiten aus. Aktion gegen den Hunger versorgt die Betroffenen mit dem Nötigsten.

misereorAachen. - Nach dem verheerenden Dammbruch im Süden Brasiliens hat MISEREOR umfassende Aufklärung über eine mögliche Mitverantwortung deutscher Institutionen und Unternehmen verlangt. MISEREOR-Partnerorganisationen kritisierten, dass in Brasilien nicht genügend getan worden sei, um die Bevölkerung vor solchen dramatischen Vorfällen zu schützen.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), ist besorgt über die Situation in Syrien und der Umgebung. Im Nordosten Syriens sind neue Kämpfe aufgeflammt, rund 2.000 Menschen stecken in der umkämpften Region Hadschin in der Provinz Deir ez-Zor fest, mehr als 8.500 sind in den letzten Wochen zudem bereits geflüchtet. Sie berichten von katastrophalen Zuständen.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Hunderttausende Menschen in Borno State im Nordosten Nigerias brauchen Unterkünfte, Nahrung, Schutz, Wasser und sanitäre Einrichtungen. Viele Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und sterben an leicht behandelbaren Krankheiten wie Mangelernährung und Malaria. Ärzte ohne Grenzen fordert, dass die humanitäre Hilfe im gesamten Bundesstaat Borno verstärkt und verbessert wird. Außerdem müsse die Deckung des dringenden Bedarfs der Bevölkerung weiter die Priorität der humanitären Organisationen bleiben.

oxfamBerlin. - Ohne angemessenen Schutz müssen Hunderte schwangere Frauen, unbegleitete Kinder und Folterüberlebende in den überfüllten Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln ausharren. Mangelndes Personal und fehlerhafte Verfahren führten dazu, dass das System zum Schutz dieser besonders bedürftigen Menschen versage, heißt es in einem neuen Oxfam-Bericht. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert darin mehr Fachpersonal vor Ort und dass mehr Geflüchtete auf das griechische Festland verlegt werden.

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