Klimaschutz

mccBerlin. - Die öffentliche Akzeptanz einer CO2-Steuerreform hängt vor allem von ihren Auswirkungen auf die ärmeren Bevölkerungsgruppen ab. Eine neue Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin hat nun die direkten und indirekten Verteilungswirkungen einer CO2-Preisreform auf fossile Energieträger für 87 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen untersucht. Demnach würde eine entsprechende Klimapolitik die Ungleichheit in ärmeren Ländern langfristig verringern.

bmz Kattowitz. - Deutschland unterstützt die globale Partnerschaft zur Umsetzung der nationalen Klimabeiträge ("NDC-Partnerschaft") mit weiteren 68 Millionen Euro. Das haben das Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz bekanntgegeben. 48 Millionen Euro kommen aus dem Haushalt des Entwicklungsministeriums, 20 Millionen aus dem Haushalt des Umweltministeriums.

misereorKattowitz. - Auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Kattowitz hat die abschließende und entscheidende Phase des sogenannten "Talanoa Dialoges" im Rahmen Konferenz begonnen. In dessen Rahmen verhandeln die 197 Vertragsparteien, wie sie den Klimaschutz in Zukunft ausgestalten wollen. MISEREOR hat die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine maximale Erderwärmung von 1,5 Grad einzusetzen.

rubBochum. - Das Mekongdelta in Vietnam ist eine der vom Klimawandel am meisten betroffenen Regionen: Der Anstieg des Meereswassers, die Versalzung, ungereinigte Abwässer und die Übernutzung des Grundwassers gefährden die Lebensbedingungen von 17,5 Millionen Menschen. Strategien, das Wasser nachhaltig zu nutzen und mit den Folgen des Klimawandels besser zu leben, sind das Ziel des Projekts Viwat-Mekong-Planning der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

germanwatch Katowice. - Im Rahmen der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice ist am Montag der Klimaschutz-Index 2019 veröffentlicht worden. Der Index wird von den Organisationen Germanwatch und NewClimate Institute erstellt und umfasst ein Ranking der 56 größten CO2-Emittenten weltweit. Auf sie entfallen gut 90 Prozent der globalen energiebedingten Emissionen. Deutschland ist im neuen Klimaschutz-Index auf Rang 27 abgestiegen. Am besten schneiden Schweden und Marokko ab. Schlusslichter sind die USA und Saudi-Arabien.

germanwatch Katowice. - Mit mehr als 11.500 Todesopfern und über 375 Milliarden US-Dollar (in Kaufkraftparitäten) Schäden geht das Jahr 2017 als das bisher verheerendste Extremwetterjahr weltweit in die jüngere Geschichte ein. Die wetterbedingten Sachschäden brechen damit alle bisherigen Rekorde. Tropische Wirbelstürme verheerenden Ausmaßes trafen vor allem die Inseln Puerto Rico und Dominica hart. Beide Inseln wurden schwer verwüstet, über 3.000 Menschen verloren ihr Leben. Das geht aus dem Klima-Risiko-Index hervor, den Germanwatch am Dienstag anlässlich der Weltklimakonferenz in Katowice veröffentlicht hat.

venro Berlin. - Zu Beginn der 24. Weltklimakonferenz (COP24) in Katowice habe die Klima-Allianz Deutschland und der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, endlich die notwendigen Maßnahmen zu beschließen, um die eigenen Klimaziele umzusetzen. Die Verbände begrüßten die angekündigte Verdoppelung des deutschen Beitrags für den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen. Gut sei es, die Transformation in ärmeren Ländern mit zu unterstützen. Glaubwürdig sei das aber nur, wenn die eigenen Klimaziele umgesetzt und so erhöht werden, wie es das Pariser Klimaabkommen verlangt.

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