Klimaschutz

germanwatch 150Bonn. - Wirksame Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, die Erhöhung der Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel am stärksten bedrohten Menschen im globalen Süden - das sind aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die zentralen Themen der am Montag beginnenden Weltklimakonferenz. Germanwatch erwartet Fortschritte bei Umsetzung des Paris-Abkommens und Hilfe für die vom Klimawandel am stärksten Bedrohten, aber auch Druck auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin.

oxfamBerlin. - Menschen in ärmeren Ländern tragen ein fünffach höheres Risiko, wegen extremen Unwettern, Stürmen oder Überschwemmungen zur plötzlichen Flucht gezwungen zu werden als Menschen in den reichen Ländern. Das ist aus dem Bericht "Uprooted by Climate Change" hervorgegangen, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld der Bonner Weltklimakonferenz COP23 am Donnerstag vorgestellt hat.

greenpeace neu 200Kinshasa. - Eine Greenpeace-Expedition hat das deutlich größere Ausmaß des Torfmoores im Kongobecken bestätigt . Das Moor erstreckt sich bis weit in die Demokratische Republik Kongo (DRC), zeigen erste Proben der britischen und kongolesischen Wissenschaftler, die an der Expedition teilgenommen haben. Bislang war die Existenz des Moores nur für die Republik Kongo nachgewiesen worden. Insgesamt schätzen die Wissenschaftler der Universität Leeds und Kisangani die Menge des im Kongobecken in Torf gespeicherten Kohlenstoffs auf 30 Milliarden Tonnen.

cop23Bonn. - Während der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (COP23), die vom 6. bis zum 17. November in Bonn stattfindet, informiert in den Bonner Rheinauen die Ausstellung "Climate Planet" umfassend über den Klimawandel und seine globalen Folgen. Die etwa 20 Meter hohe, begehbare Weltkugel zeigt in ihrem Inneren auf einem 360-Grad-Screen spektakulär die Veränderungen des Weltklimas im Zeitlauf.

Berlin. - Vor Beginn der 23. Weltklimakonferenz in Bonn haben die Klima-Allianz Deutschland und der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) der deutschen Delegation ein umfangreiches Forderungspapier mit auf den Weg gegeben. Darin dringen sie darauf, die Vereinbarungen aus dem Pariser Abkommen umzusetzen und entsprechenden Druck auf andere Staaten auszuüben.

Berlin. - Über das Klima wird nicht nur bei der offiziellen Klimakonferenz der Vereinten Nationen geredet: Vom 3. bis 7. November kommen Klima-AktivistInnen aus aller Welt nach Bonn. Wenige Tage vor dem Beginn des offiziellen Klimagipfels soll der People's Climate Summit der Zivilgesellschaft Raum bieten, sich zu treffen und zu vernetzen.

mpi mainz Mainz. - Das Klimaphänomen El Niño findet durchschnittlich alle vier Jahre im Pazifik statt. In El Niño-Jahren wird die ohnehin schon ansteigende Menge an Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre zusätzlich erhöht. Wissenschaftler haben nun anhand von Satellitendaten und Bodenmessstationen ermittelt, dass in den Jahren 2015/2016 durch den El Niño-Effekt 8,8 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in die Atmosphäre gelangten. Diese Menge entspricht etwa einem Viertel aller jährlichen anthropogenen Kohlendioxidemissionen. 

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