Klimaschutz

germanwatch 150Bonn. - Mit hohen Erwartungen blicken die beim Petersberger Klimadialog vertretenen Staaten auf die für Dienstag angekündigte Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet vor allem konkrete Schritte zur Verdopplung des deutschen Beitrags zur internationalen Klimafinanzierung als Signal für den kommenden Klimagipfel in Katowice.

mccBerlin. - Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad wird die Welt immer stärker von Technologien abhängig machen, die der Atmosphäre wieder CO2 entziehen. Doch Technologieentwicklung und -ausbau sowie der Start von Pilotprojekten hängen im Vergleich zu dem Bedarf aus den Klimaschutzszenarien erheblich zurück. Um unter der Marke von zwei Grad zu bleiben, kann dagegen der großflächige Einsatz eines breiten Portfolios dieser "Negativen Emissionstechnologien" (NETs), wie die Techniken zur CO2-Entnahme auch genannt werden, auf ein Minimum reduziert werden. Das geht aus mehreren neuen Studien des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hervor. 

germanwatch Berlin. - Zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi sowie eine Jugendorganisation aus Schweden haben am Donnerstag Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Sie werfen der EU vor, dass die Klimaziele bis 2030 unzureichend seien und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind, berichtet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. 

germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht nach den zweiwöchigen Klimaverhandlungen in Bonn erste Fortschritte auf dem Weg zu verbesserten Klimazielen der Staaten. "In Bonn ist deutlich geworden: Die Weltgemeinschaft erkennt an, dass die bisher im Paris-Abkommen hinterlegten Klimaziele der Staaten nicht ausreichen und erhöht werden müssen. Nun müssen die Grundlagen dafür gelegt werden, damit alle Länder sich zu ausreichendem Klimaschutz verpflichten", sagte Rixa Schwarz, Teamleiterin für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.

germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am Montag beginnenden Bonner Klimaverhandlungen (bis 10. Mai) Fortschritte in drei Bereichen: Starke Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, verbesserte Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel besonders Betroffenen in den ärmsten Ländern. 

Berlin. - Ein breites Bündnis von Umweltorganisationen und Verbänden verlangt von RWE den Ausstieg aus der Energieerzeugung mit Kohle und Atom. Bei der Hauptversammlung am 26. April in Essen wollen sie mit der Aktion "Zeig RWE die Rote Karte!" vor der Grugahalle die Aktionärinnen und Aktionäre über "Europas klimasschädlichsten Konzern" informieren, so der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

germanwatch Berlin. - Vor dem Gipfeltreffen von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine deutsch-französische Regierungsinitiative für die Umsetzung der Pariser Klimaziele gefordert. "Die Umweltminister Hulot und Schulze haben noch Ende März den Anspruch beider Länder betont, die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. Nun muss es darum gehen, konkrete Schritte auf höchster Ebene abzustimmen", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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