dahw neuBerlin. - Am 30. September läuft das deutsche Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien offiziell aus. Zwar berichteten Medien, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel an dem Waffenembargo festhalten will. Dennoch hat ein breites Bündnis aus 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen – darunter auch die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe – einen offenen Brief an die Bundesregierung veröffentlicht: Sie fordern nicht nur die Verlängerung des Moratoriums, sondern auch das konsequente Schließen der darin enthaltenen Lücken.

Berlin. - Am Freitag demonstrieren Millionen Menschen weltweit für mehr Klimaschutz, während das Klimakabinett der Bundesregierung in Berlin tagt. Die Hilfsorganisationen CARE und Oxfam haben die Bundesregierung dazu aufgefordert, ein verbindliches Maßnahmenpaket zur Einhaltung der Klimaschutzziele bis 2030 zu verabschieden. Zudem müsse die Bundesregierung sicherstellen, dass sie ihre Finanzzusagen an arme Länder erfüllt. Gelinge dies nicht, drohe der Bundeskanzlerin beim UN-Klimagipfel in New York am kommenden Montag eine Blamage vor den Augen der Weltöffentlichkeit.

zfd klBonn. - Zum Weltfriedenstag am 21. September startet der Zivile Friedensdienst seine Social Media-Aktion "#sweatforpeace – Frieden ist jede Anstrengung wert". Damit will der ZFD in seinem Jubiläumsjahr in der Online-Welt mehr Aufmerksamkeit für Frieden und zivile Konfliktbearbeitung erzeugen. Der Aufruf zu dieser Aktion wird weltweit in den Partnerländern des ZFD verbreitet. Als prominente Persönlichkeit beteiligt sich beispielsweise der Musiker Konstantin Wecker an der Aktion.

germanwatch 150Berlin. - Einen Tag vor der Abschlusssitzung des Klimakabinetts hat die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch die Spitzen von CDU, CSU und SPD davor gewarnt, den CO2-Preis als politisches Feigenblatt für ein insgesamt unzureichendes Maßnahmenbündel zu missbrauchen. Germanwatch vorliegenden Informationen zufolge würden die im Klimakabinett aktuell diskutierten Maßnahmenvorschläge aus den Ministerien für Bau und Verkehr in einem Fall nur ungefähr die Hälfte (Gebäude) und im anderen Fall (Verkehr) sogar deutlich weniger als die Hälfte der Lücke zum Erreichen der jeweiligen Klimaziele bis 2030 schließen.

oecd 80Berlin. - Im Jahr 2018 sind rund 5,3 Millionen dauerhafte Einwanderer in die OECD-Länder gezogen – zwei Prozent mehr als im Jahr 2017. Die Zahl der Asylanträge ging stark zurück, es stieg aber die Zahl der Arbeitsmigranten. Auch zogen mehr Angehörige zu. Dies ist das Ergebnis einer neuen OECD-Studie.

whh 150Berlin. - Die Welthungerhilfe unterstützt die weltweiten Klimastreiks am Freitag und fordert einen klaren Kurswechsel von der Bundesregierung auf den anstehenden UN-Gipfeln, um die weltweiten Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York treffen sich die Staats- und Regierungschefs zu einem Sonder-Klimagipfel und einem SDG-Gipfel, auf dem eine erste Zwischen-Bilanz seit 2015 gezogen wird.

Bonn. - Im Rahmen einer langfristigen Zusammenarbeit haben die ANDHERI HILFE und der Öko-Energieversorger NATURSTROM AG bereits 3.000 Solaranlagen für bedürftige Familien in Bangladesch finanziert. Damit fördern sie die Energiewende dort, wo die Folgen der Klimakatastrophe schon jetzt am deutlichsten zu spüren sind.

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