Berlin. - Die G20-Staaten kommen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bisher nicht ausreichend voran - der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung dieser schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Dies sind einige Kernaussagen des im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten "Brown to Green"-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency.

ranke heinemannBrisbane. - Australische Forscher der University of Queensland haben in einer Studie nachgewiesen, dass die letzten Gebiete mit natürlicher Wildnis auf der Erde sehr schnell verschwinden. Die Menschheit breitet sich nicht nur auf dem Land aus, sondern hinterlässt auch in den Ozeanen immer deutlicher ihre Spuren. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen die Forscher, internationale Gesetze und Regelungen zum Schutz dieser letzten Wildnisgebiete zu erlassen.

awiBremerhaven. - Am Samstag (10. November) verlässt das Forschungsschiff Polarstern seinen Heimathafen Bremerhaven Richtung Kapstadt, Südafrika. Damit beginnt die Antarktis-Saison, in der ozeanografische Arbeiten im Weddellmeer und die Versorgung der Neumayer-Station III, das Larsen C-Schelfeisgebiet sowie die Südlichen Shetlandinseln auf der Forschungsagenda stehen. Ende Juni 2019 wird das Schiff des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven zurückerwartet.

dkkBerlin. - In rund drei Wochen findet die nächste UN-Klimakonferenz (COP 24) im polnischen Katowice statt. Welche Themen beim diesjährigen Klimagipfel wichtig sind, diskutieren Experten aus Politik und Wissenschaft am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Auswärtigen Amtes, des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Klima-Konsortiums in Berlin. Zu den Themen gehören die Umsetzungsregeln des Pariser Klima-Abkommens und der 1,5-Grad-Bericht des Weltklimarats.

misereorAachen. - Aus Anlass der Bundestagsdebatte zum UN-Migrationspakt am Donnerstag hat MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon einen sachlichen Umgang mit menschlicher Mobilität angemahnt. Bröckelmann-Simon fordert, der Schutz der Menschen müsse in den Mittelpunkt der Debatten gestellt werden. Die Bundesregierung müsse sich jetzt massiv für die Unterzeichnung des "Global Compact for Migration" einsetzen.

geomar Kiel. - Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhauskonzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Forscherinnen und Forscher der University of California, San Diego, der Princeton University, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel sowie Kollegen aus Frankreich und China haben jetzt mit einer neuen Methode die bisherigen Berechnungen der Wärme-Aufnahme im Ozean überprüft. Demnach haben die Meere in den vergangenen 25 Jahren deutlich mehr Wärme aufgenommen, als bisher berechnete Durchschnittswerte vermuten ließen.

greenpeace Hamburg. - Gegen die Einrichtung eines Schutzgebiets im Südpolarmeer hat sich die Antarktis-Kommission CCAMLR am Freitag bei ihrem Treffen im australischen Hobart ausgesprochen. Medienberichten zufolge lehnten mit Russland, China und Norwegen drei der 25 CCAMLR-Mitglieder den von Deutschland initiierten Vorschlag ab, im bislang weitgehend unberührten Weddellmeer das weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten und verhinderten so die notwendige Konsensentscheidung. Greenpeace sprach von einer "verpassten Chance".

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