greenpeace Hamburg. - Erstmals in der Geschichte der Vereinten Nationen (UN) kommen die Staats- und Regierungschefs ab dem 25. März in New York zusammen, um über den Schutz der Hohen See zu verhandeln. Denn Klimakrise, industrielle Überfischung, Rohstoffabbau und Plastikmüll setzen den Meeren schwer zu. Nur rund ein Prozent der Weltmeere außerhalb nationaler Hoheitsgewässer stehen bisher unter Schutz – dabei bedecken sie fast zwei Drittel der Erde. Greenpeace fordert ein starkes Abkommen zum Hochsee-Schutz.

Berlin. - In einem offenen Brief an Außenminister Heiko Maas (SPD) haben zwölf deutsche Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerke ein klares Bekenntnis der amtierenden Bundesregierung zur globalen Ächtung autonomer Waffensysteme gefordert. Die Organisationen, darunter Brot für die Welt, Misereor, Greenpeace und Oxfam, riefen die Bundesregierung dazu auf, sich im Rahmen der Expertengespräche der Vereinten Nationen in Genf (CCW) umgehend und explizit für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen auszusprechen bzw. Verhandlungen über einen verbindlichen Verbotsvertrag einzufordern.

unesco deGenf. - 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem und durchgängig verfügbarem Trinkwasser. 4,3 Milliarden Menschen können keine sicheren Sanitäranlagen nutzen. Besonders betroffen sind dabei ohnehin diskriminierte Gruppen. Das zeigt der Weltwasserbericht 2019 "Niemanden zurücklassen", den die UNESCO im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat.

mccBerlin. - Brigitte Knopf vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) ist für eine neue, jetzt von der Vereinten Nationen gegründete wissenschaftliche Beratergruppe nominiert worden. Ihre Aufgabe ist es, die Vorbereitungen für den 23. September in New York geplanten Sondergipfel zum Klimaschutz zu unterstützen und UN-Generalsekretär António Guterres wissenschaftlich zu beraten.

tdh 200Osnabrück. - Deutschland ist eine der führenden Nationen beim Export von Waffen, Kriegsgerät und Munition und exportiert diese auch in Kriegs- und Krisengebiete wie den Nahen Osten. Das Kinderhilfswerk terre des hommes fordert ein Exportverbot von Kleinwaffen und ein restriktives Rüstungsexportgesetz. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hat terre des hommes eine Petition gestartet, die über 146.000 Menschen durch ihre Zeichnung unterstützt haben.

oxfamBerlin. - Die EU will Milde gegen Steueroasen zeigen: Nach Informationen von Oxfam könnten die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in der kommenden Woche neun der schlimmsten Steueroasen einen Persilschein ausstellen. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Donnerstag in ihrem Bericht "Off the Hook – How the EU is about to whitewash the world's worst tax havens" hingewiesen.

greenpeace Berlin. - Nur mit schnell wirksamen Schritten für mehr Klimaschutz im Verkehr kann Deutschland zusätzliche Kosten von bis zu 36 Milliarden Euro vermeiden. Dies ist das Ergebnis einer Kurzexpertise des NewClimate Institute im Auftrag von Greenpeace. Die Kosten entstehen, weil EU-Mitgliedsstaaten, die ihre Klimaziele verfehlen, von anderen Staaten Emissionsberechtigungen zukaufen müssen.

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