Berlin. - Anlässlich der Herbstsitzung des Aktionsbündnisses Klimaschutz haben Brot für die Welt und MISEREOR von der Bundesregierung deutlich stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert. In einem Impulspapier für das Aktionsbündnis, dessen Federführung das Bundesumweltministerium innehat, analysierten die beiden Werke die entwicklungspolitischen Auswirkungen auf den globalen Süden durch Klimaschutz in Deutschland.

handicap internationalMünchen. - In Syrien wurden 2019 weiterhin Angriffe mit Streumunition verübt. Das geht aus dem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Streubomben Monitor 2020 hervor. In dem Bericht heißt es, dass im Jahr 2019 weltweit mindestens 286 Menschen durch Streumunitionsangriffe und Streumunitionsreste in insgesamt neun Ländern und zwei Gebieten getötet oder verletzt wurden, darunter Irak, Jemen, Afghanistan und Laos. 99 Prozent der gemeldeten Unfälle betrafen die Zivilbevölkerung.

germanwatch 150Bonn. - Vor fünf Jahren, wenige Tage vor Beginn der historischen UN-Klimakonferenz von Paris, hat der peruanische Bergführer und Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya seine zivilrechtliche Klage gegen RWE beim Landgericht in Essen eingereicht. Was damals seinen Anfang nahm, ist heute einer der weltweit meistbeachteten Präzedenzfälle für die Frage geworden, ob einzelne Großemittenten für den Schutz vor Klimarisiken aufkommen müssen, die Anderen durch ihr Tun entstanden sind. Noch immer ist kein Ende des Verfahrens absehbar.

tdh 200Osnabrück. - Jedes Jahr sterben 1,7 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag an Umweltschäden wie zum Beispiel verschmutztem Wasser oder verpesteter Luft. Jedes dritte Kind auf dieser Welt hat zu hohe Bleiwerte im Blut. Um Kinder vor den Folgen des Klimawandels und der fortwährenden Zerstörung unseres Planeten zu schützen, fordert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes die rechtliche Anerkennung des Kinderrechts auf eine gesunde Umwelt durch die Vereinten Nationen.

germanwatch 150Berlin. - Trotz eines anhaltenden Booms bei den Erneuerbaren Energien befinden sich die 20 größten Volkswirtschaften der Welt (G20) noch nicht auf einem mit den Pariser Klimazielen zu vereinbarenden Kurs. Die Corona-Konjunkturpakete der meisten G20-Staaten stellen dabei ein zusätzliches Risiko dar: Sie sind in vielen Fällen so angelegt, dass sie den dringend notwendigen Ausstieg aus fossilen Energien zu verzögern drohen. Andererseits beginnen die CO2-Emissionen in den G20-Staaten zu sinken. Dies sind einige der Kernaussagen des Climate Transparency-Reports 2020, dem umfassendsten vergleichenden Überblick über den Klimaschutz in den G20-Staaten und ihre Fortschritte auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die G20 sind für rund 75 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich.

worldvisionFriedrichsdorf. - Am 21. und 22. November treffen sich Vertreter der G20-Länder virtuell zu einem Gipfeltreffen unter Leitung von Saudi-Arabien. Angesichts vielfältiger Probleme weltweit fordert die Kinderhilfsorganisation World Vision gemeinsame Anstrengungen, um die Corona-Pandemie einzudämmen, die sofortige Beendigung von Konflikten, die Stärkung von Frauen und dringende Maßnahmen, um den Klimawandel konsequent zu bekämpfen.

careBonn. - Am Montag hätte eigentlich die Weltklimakonferenz (COP26) beginnen sollen, doch aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde sie verschoben. Für viele Regierungen sei dies scheinbar eine willkommene Ausrede dafür, ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen auf das kommende Jahr zu vertagen, kritisiert die internationale Hilfsorganisation CARE. Nur 16 von 188 Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaschutzabkommens hätten verbesserte Klimapläne vorgelegt.

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