germanwatch Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat vor dem am Freitag beginnenden G20-Gipfel in Buenos Aires klare Signale für Menschenrechte, Klimaschutz und den Erhalt des Regenwaldes gefordert. "Die G20 haben eine besondere Verantwortung sicherzustellen, dass die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung und die des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

germanwatch Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat die Ankündigung von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) begrüßt, den deutschen Beitrag für den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen auf 1,5 Milliarden Euro zu verdoppeln. "Das ist ein gutes Signal vor dem Klimagipfel in Katowice: Deutschland nimmt seine Verantwortung für die Unterstützung der Entwicklungsländer beim Klimaschutz und bei der Anpassung an Folgen des Klimawandels ernst und setzt damit auch andere reiche Länder unter Zugzwang", sagte Lutz Weischer, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.

venro Berlin. - Kurz vor dem Klimagipfel im polnischen Katowice treffen sich vom 30. November bis 2. Dezember die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten 20 Industrie- und Schwellenländer (G20) zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen im argentinischen Buenos Aires. Die deutsche Bundesregierung müsse sich beim Staats- und Regierungstreffen der G20 für mehr Klimaschutz stark machen, forderte Heike Spielmans, Geschäftsführerin des Verbandes für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO).

facing finance Berlin. - Vor der COP 24 Klimakonferenz in Katowice hat der neue Sachstandsbericht des Weltklimarates deutlich gemacht, dass umgehende und weitreichende Maßnahmen nötig sind, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat die Berliner NGO Facing Finance am Mittwoch eine 58-seitige Studie veröffentlicht, die insbesondere den Beitrag der Finanzwirtschaft zur Erreichung dieser Ziele beleuchtet.

greenpeace Hamburg. - Zum Recycling bestimmter Plastikmüll aus Deutschland wird in Malaysia illegal entsorgt und unter freiem Himmel verbrannt. Der am Dienstag veröffentlichte Greenpeace-Report "The Recycling Myth" zeigt, dass in dem südostasiatischen Land Plastikverpackungen aus 19 Industrieländern nicht vorschriftsmäßig wiederverwertet werden. Die ungeregelte Entsorgung schadet der Umwelt und stellt eine Gesundheitsgefahr für Menschen dar.

Bonn. - Frankreich hat Deutschland von der Spitzenposition als attraktivster Markt für Investitionen in erneuerbare Energien auf den zweiten Rang verdrängt. Mit Großbritannien auf Rang drei und Italien auf Rang vier führen die europäischen Märkte die G20-Staaten an. Das geht aus dem Allianz Klima- und Energiemonitor 2018 hervor, der untersucht, wie gut das Investitionsklima der G20-Staaten für regenerative Energieprojekte ist und welcher Kapitalbedarf vorliegt. Berichtszeitraum ist das Jahr 2017. Die Analyse wird von der Allianz, NewClimate Institute und Germanwatch im dritten Jahr veröffentlicht.

Berlin. - Die G20-Staaten kommen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bisher nicht ausreichend voran - der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung dieser schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Dies sind einige Kernaussagen des im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten "Brown to Green"-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency.

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