Afrika

gfbvGöttingen. - Anlässlich der Verhandlungen in Genf über die Zukunft der Westsahara unter dem Vorsitz des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass Menschenrechte im Zentrum der Gespräche stehen müssen. Köhler stehe vor der "Mammut-Aufgabe", als UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern der Friedensbemühungen in Kamerun gewarnt. "Den Vermittlern läuft die Zeit davon. Denn die Regierung behindert die Friedensbemühungen, während die Gewalt im Bürgerkrieg täglich zunimmt", kritisierte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

caritas Freiburg. - Im Nordwesten Kameruns ist ein Mitarbeiter eines Projektpartners von Caritas international erschossen worden. Der aus Kenia stammende Vikar kam bei einem Beschuss der Kirche in dem Ort Kembong ums Leben, während dort verschiedene Hilfsaktionen für Vertriebene durchgeführt wurden. Zeugenberichten zufolge richtete sich der Beschuss nicht gezielt gegen den Mann. Vielmehr soll es sich um eine Einschüchterungsaktion des Militärs gehandelt haben.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine unabhängige Untersuchung des Verhaltens der UN-Friedenstruppe MINUSCA bei einem Massaker in der Zentralafrikanischen Republik, bei dem am Donnerstag vergangener Woche 60 geflohene Christen zu Tode kamen. Augenzeugen werfen den UN-Soldaten vor, nicht eingegriffen zu haben, als ein Flüchtlingslager im Zentrum der Stadt Alindao von Milizionären angegriffen wurde. Gemäß dem Mandat der MINUSCA, das der Weltsicherheitsrat am 15. November 2017 erteilte, hat der Schutz der Zivilbevölkerung absoluten Vorrang.

rog logoBerlin. - Nur eine Handvoll Unternehmen dominieren den Medienmarkt in Tansania und haben damit potenziell erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung in dem ostafrikanischen Land. Eine stark lückenhafte Regulierung begünstigt Medienkonzentration und gefährdet damit die Medienvielfalt in Tansania. Das zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des weltweiten Projekts Media Ownership Monitor (MOM), die Reporter ohne Grenzen (ROG) und die Partnerorganisation Media Council of Tanzania (MCT) in Daressalam vorgestellt haben.

gfbvGöttingen. - Nach einer erneuten Eskalation im Bürgerkrieg in Kamerun hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Frankreich, Großbritannien und Deutschland Versagen bei der Konfliktprävention in dem afrikanischen Staat vorgeworfen. Seit letztem Montag starben bei bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Anhängern der anglophonen Unabhängigkeitsbewegungen mindestens 53 Menschen.

gfbvGöttingen. - Nach der Entdeckung eines Massengrabes in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine umfassende Aufarbeitung der unter früheren Regierungen begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen gefordert. "Ohne eine juristische Aufarbeitung dieser Verbrechen wird es keinen dauerhaften Frieden und Gerechtigkeit in Äthiopien geben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

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