Afrika

oneBerlin. - Der afrikanische Kontinent hat die Marke von einer Million registrierter Covid-19-Fälle überschritten. Angesichts der weiten Verbreitung der Pandemie in Afrika hat die Entwicklungsorganisation ONE Alarm geschlagen. Sie forderte die Regierungen der Welt auf, im Kampf gegen das Coronavirus an einem Strang zu ziehen.

gfbvGöttingen. - Nach einem Massaker an Geflüchteten in Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) über eine massive Zunahme von Menschenrechtsverletzungen und Gewalt in der sudanesischen Region berichtet. "Wir verfolgen mit großer Sorge, dass im Juli 2020 Übergriffe auf Geflüchtete und ihre Rechtsberatungsteams in Darfur deutlich zugenommen haben. Auch 17 Jahre nach Beginn des Völkermords kommt die Region nicht zur Ruhe", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

malteser internationalKöln. - Gewaltausbrüche in der Demokratischen Republik Kongo zwingen immer mehr Menschen zur Flucht. Allein in der Provinz Ituri flohen in den vergangenen Wochen mehr als 200.000 Menschen vor der zunehmenden Gewalt verschiedener Milizen. Nach UN-Angaben wurden rund 700 Menschen seit dem Beginn der gewaltsamen Konflikte getötet, Häuser wurden niedergebrannt. Auch eine von Malteser International unterstützte Gesundheitseinrichtung wurde demoliert und geplündert.

oxfamBerlin. - Millionen Menschen in Ost- und Zentralafrika, die bereits unter den Folgen von Überschwemmungen und der Corona-Pandemie leiden, drohen Hunger und Armut, weil im Juni neue Heuschreckenschwärme schlüpfen und Ernten zunichtemachen könnten. Davor hat jetzt die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gewarnt. Oxfam fordert von internationalen Gebern Soforthilfe für die Region.

careBonn. - Die Hilfsorganisation CARE ist besorgt über den Beschluss der kenianischen Regierung, die Flüchtlingscamps Kakuma und Dadaab ab Mittwoch vollständig abzuriegeln. Die Abriegelung soll dazu dienen, einen potentiellen Ausbruch von Covid-19 in den Camps zu verhindern. Besonders die Situation der mehr als 270.000 Menschen in Dadaab im Nordosten des Landes sei alarmierend, warnte CARE.

Berlin. - Acht regionale und internationale Hilfsorganisationen, darunter Aktion gegen den Hunger, CARE, Oxfam und Save the Children, haben anlässlich des beginnenden Ramadans vor den Auswirkungen des Corona-Virus in Westafrika gewarnt. Die Vorräte aus der vergangenen Ernte gehen langsam zu Neige, Konflikte dauern an und die Pandemie bedeutet für die westafrikanische Bevölkerung gerade in der Zeit des Fastens und Teilens eine zusätzliche Belastung. Laut der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) könnte die Zahl der Menschen, die von Ernährungsunsicherheit und Unterernährung bedroht sind, zwischen Juni und August 2020 von 17 Millionen auf 50 Millionen Menschen steigen. Die Hilfsorganisationen fordern Maßnahmen, um besonders gefährdete Personen zu schützen und die Nahrungsmittelproduktion in der Region sicherzustellen.

Berlin. - Das Corona-Virus breitoenz 100t sich weltweit immer weiter aus. Besonders die Menschen im Globalen Süden sind den Auswirkungen des Virus oftmals schutzlos ausgeliefert. Die meisten afrikanischen Länder verfügten über kaum leistungsfähige und meist unterfinanzierte Gesundheitssysteme und seien einer Pandemie größeren Ausmaßes kaum gewachsen, befürchtet das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ). In Krisenherden wie in der zentralafrikanischen Region der Großen Seen würden die Auswirkungen der Pandemie verheerend sein, wenn jetzt nicht sofort umfangreiche internationale Unterstützung einsetze.

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