Afrika

careBonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE warnt, dass am Horn von Afrika eine dramatische Hungersnot droht. Die schlimmste Dürre seit 40 Jahren, steigende Lebenshaltungskosten, hohe Inflation, die extremen Auswirkungen des Klimawandels sowie die Folgen des Ukraine-Kriegs haben dazu geführt, dass bereits jetzt mehr als 36 Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia Hunger leiden.

gfbvGöttingen. - In Tansania sind noch immer zwei Dutzend der ab dem 28. Juni 2022 verhafteten Massai im Gefängnis. Die Umstände ihrer Verhaftungen lassen politische Gründe für ihre fortdauernde Haft vermuten, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet. Hintergrund sind Proteste gegen die geplante Vertreibung von bis zu 150.000 Massai für ein luxuriöses Jagd-Ressort.

savethechildrenGoma. - Mindestens einhundert Kinder haben in den vergangenen Wochen bei erneuten Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ihre Eltern verloren oder wurden auf der Flucht von ihnen getrennt. Das hat die Kinderrechtsorganisation Save the Children berichtet, die ihnen bei der Suche nach Angehörigen hilft und sie vorübergehend in Pflegefamilien vermittelt.

bmz 100Libreville. - Die deutsche Bundesregierung hat 45 Millionen Euro für den Erhalt des Kongowaldes zugesagt – einem der größten verbliebenen Kohlenstoffspeicher der Welt. Das gab Entwicklungs-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Freitag bei der Generalversammlung der Kongobeckenwald-Partnerschaft in Libreville (Gabun) bekannt. Die Waldpartnerschaft feiert ihr 20-jähriges Jubiläum und hat den dauerhaften Schutz der weltweit einzigartigen Tropenwaldregion zum Ziel.

gfbvGöttingen. - In Seytenga in Burkina Faso an der Grenze zu Niger sind Medienberichten zufolge mehrere Zivilpersonen Opfer von Anschlägen geworden. Bewaffnete Männer hätten wahllos um sich geschossen und alle getötet, die ihnen vor die Waffe liefen. Zudem seien zahlreiche Menschen verletzt worden, hunderte hätten die Flucht ergriffen. Der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zufolge ist ein islamistischer Hintergrund wahrscheinlich.

gfbvGöttingen. - Spaniens "unrühmliche Haltung zur Westsahara" sorge weiter für internationale Verwerfungen, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Sie sieht die Europäische Union in der Pflicht, unter ihren Mitgliedsstaaten auf die Einhaltung des internationalen Völkerrechts und ein Bekenntnis zum Selbstbestimmungsrecht der Völker hinzuwirken.

Berlin. - In wenigen Tagen, am 9. Januar, beginnt der Afrika-Cup 2022 in Kamerun, bei dem die afrikanischen Fußballnationalverbände ihren kontinentalen Meister ermitteln. Mit Blick auf das internationale Sportereignis machen die kirchlichen Werke für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und Brot für die Welt gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen aus der kamerunischen Zivilgesellschaft auf die schweren Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, die in den vergangenen Jahren sowohl von bewaffneten Gruppen als auch von staatlichen Sicherheitskräften in Kamerun begangen wurden.

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