Lateinamerika

Berlin. - Deutsche Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen haben an die Bundesregierung appelliert, sich nachdrücklich für die Fortführung des Friedensprozesses in Kolumbien einzusetzen. Es komme jetzt darauf an, alle diplomatischen Kanäle zu nutzen, um den neuen kolumbianischen Präsidenten Iván Duque zu überzeugen, am Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen festzuhalten und entschieden gegen die Mordwelle an Menschenrechtsverteidigern vorzugehen, erklärten die NGOs.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien hat die Regierung von Präsident Mauricio Macri ein Dekret für eine Reform der Einsatzmöglichkeiten der argentinischen Streitkräfte erlassen. Der Erlass sieht vor, dass das Militär auch gegen "externe, nicht staatliche" Bedrohungen eingesetzt werden darf, wie etwa Drogenhandel oder Terrorismus. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

bundestagBerlin. - Eine Delegation des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages will sich in Zentralamerika über geförderte Forstprojekte gegen Entwaldung und illegalen Holzeinschlag informieren. Die Abgeordneten Christian Haase (CDU/CSU) und Heidrun Bluhm (DIE LINKE) werden in ihrer Eigenschaft als Berichterstatter zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 9. bis 16. August nach Guatemala und Honduras reisen. Während des Besuches in beiden Ländern stehen Fragen der Agroforstwirtschaft und des Ressourcenschutzes im Mittelpunkt. 

amerika 21Bogotá. - Der Kongress in Kolumbien, bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus, hat in neuer Zusammensetzung seine Arbeit aufgenommen. Eineinhalb Jahre nach dem Abschluss des Friedensvertrages zogen nun ehemalige Mitglieder der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens für die Partei Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes (Farc) in den Kongress ein. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

amerika 21Havanna. - Kubas Parlament hat den Entwurf zur Verfassungsreform gebilligt. Der veränderte Text soll nun vom 13. August bis zum 15. November im Rahmen einer Volksaussprache diskutiert werden, bevor dann in einem Referendum entschieden wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

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