Lateinamerika

unicef_neu_150Köln. - Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF ist tief besorgt, dass Gewalt und Unsicherheit in Haiti die Hilfe für die Choleraopfer behindern. Cholerakranke müssten so rasch wie möglich identifiziert und behandelt werden, dann seien ihre Überlebenschancen gut, betonte UNICEF in Köln. Die Sterblichkeit bei Cholera liege bei rechtzeitiger Behandlung normalerweise unter ein Prozent; in Haiti liege sie derzeit bei über vier Prozent. In manchen ländlichen Gebieten, die von Informationen und medizinischer Hilfe abgeschnitten sind, sei die Sterberate sogar noch deutlich höher.  
haiti_port_au_princeBerlin (epo.de). - Hilfsorganisationen rechnen mit einer weiteren Ausbreitung der Cholera-Epidemie in Haiti. "In den nächsten vier Wochen dürfte die Zahl der Cholera-Infizierten und Toten in Haiti dramatisch steigen", warnte der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich, am Mittwoch in Bonn. Die Vereinten Nationen gehen von rund 200.000 Cholera-Infizierten in den kommenden sechs bis zwölf Monaten aus.
wuppertaler_la_tage_100Wuppertal (epo.de). - Das Informationsbüro Nicaragua nimmt das Jubiläum der 200-jährigen Unabhängigkeit lateinamerikanischer Staaten zum Anlass, in einer Veranstaltungsreihe vom 20. November bis zum 12. Dezember einen themen- und länderübergreifenden Blick auf die aktuellen Lebenswirklichkeiten Lateinamerikas zu werfen. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungsformate – Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filme, Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Musik – werden Ausschnitte aus der komplexen Realität des Subkontinents vermittelt.
haiti_port_au_princeBerlin (epo.de). - In Haiti steigt die Zahl der Cholera-Erkrankungen rasch an. Wie das Gesundheitsministerium des Karibikstaates mitteilte, starben bis zum Montag mehr als 900 Menschen an der Epidemie. Fast 15.000 Menschen in fünf Provinzen wurden seit dem Ausbruch der Cholera Mitte Oktober infiziert.
kolumbienBerlin (epo.de). - 
Mit Besorgnis haben deutsche Hilfsorganisationen auf das geplante Engagement der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit in der kolumbianischen Macarena-Region reagiert. Laut eines Berichts der gemeinsamen Überprüfungskommission der Organisationen, die Ende Oktober das Gebiet bereiste, sind grundlegende Voraussetzungen nicht gegeben: Der bewaffnete Konflikt sei nicht beendet, nach wie vor würden Menschenrechte verletzt, die Zivilbevölkerung werde von den Konfliktparteien bedroht und der Entwicklungsplan der kolumbianischen Regierung verfolge neben zivilen vor allem militärische Ziele.
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