Lateinamerika

Wieczorek-Zeul in La Paz. Foto: BMZLa Paz (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) ist auf ihrer Lateinamerikareise vom Bürgermeister der Stadt La Paz, Juan del Granado, als Ehrengast seiner Stadt ausgezeichnet worden. Mit der üblicherweise Staatspräsidenten vorbehaltenen Zeremonie ehre die bolivianische Stadt die Ministerin für ihr Engagement insbesondere für die Rechte von Frauen und Mädchen, so del Granado. Wieczorek-Zeul befindet sich auf einer viertägigen Reise durch Bolivien.

Ollanta und Antauro Humala. Foto: La PrensaAachen/Lima (epo). - Die katholische Entwicklungsorganisation MISEREOR ist besorgt, dass aus den Präsidentschaftswahlen in Peru am 9. April der rechtspopulistische Kandidat Ollanta Humala als Sieger hervorgehen und die politische Stabilität in dem Andenstaat gefährden könnte. "Wir betrachten die hohen Umfragewerte für den Kandidaten der Unión Nacionalista por el Perú mit großer Sorge, weil dieser den wichtigen Prozess der Aussöhnung ins Stocken bringen könnte", sagte MISEREOR- Hauptgeschäftsführer Josef Sayer am Donnerstag in Aachen.

Evo MoralesBerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat der neuen bolivianischen Wirtschaftsministerin Celinda Sosa weitere Unterstützung in der Entwicklungszusammenarbeit zugesagt. Anlässlich eines ersten Treffens in Berlin sagte Wieczorek-Zeul, Bolivien sei ein wichtiges Partnerland. "Wir werden Bolivien auch in Zukunft mit unserer Entwicklungszusammenarbeit im Kampf gegen die Armut unterstützen."

?oGBogot?/Berlin (epo). - Zwei in Kolumbien entführte Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sind wieder frei. Die beiden internationalen Helfer waren von einer bewaffneten Gruppe im Nordosten Kolumbiens festgehalten worden.

?oGBerlin/Port au Prince (epo). - Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat angesichts der zunehmenden Gewalt in Haiti die bewaffneten Gruppen aufgefordert, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu garantieren und Verwundeten sofortigen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Darüber hinaus müsse die Sicherheit der Mitarbeiter von Hilfsorganisationen gewährleistet werden. Die gewalttätigen Konflikte hatten sich in den vergangenen Wochen in der Hauptstadt Port au Prince ausgeweitet.

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