Nahost

careBonn. - Die Verkürzung der grenzüberschreitenden Hilfe nach Nordwest-Syrien von zwölf auf nur sechs Monate, die der UN-Sicherheitsrat beschlossen hat, bedeutet, dass mehr als vier Millionen Menschen im kommenden Jahr nicht die Hilfe erhalten, die sie benötigen, kritisiert die Hilfsorganisation CARE. Dabei sei aktuell im zwölften Jahr des Krieges der Bedarf höher denn je.

handicap internationalMünchen. - Im Jemen ist das Leben für Menschen mit Behinderung besonders prekär und gefährlich. Viele leben in ständiger Angst, verletzt zu werden, da sie nicht in der Lage sind, vor Explosionen oder bewaffneten Zusammenstößen zu fliehen. Außerdem werden sie oftmals ausgegrenzt, nicht ausreichend versorgt und haben kaum Zugang zu Hilfsmaßnahmen. Zahlreiche Menschen mit Behinderung kämpfen zudem mit psychischen Belastungen. Dies ist das Ergebnis der Studie "Unshielded, Unseen", die die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) zusammen mit der Arab Human Rights Foundation erstellt hat.

bmz 100Beirut. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat sich am Montag in Beirut über die Arbeit des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen informiert. Sie stellte dem WFP dabei 10 Millionen Euro Förderung für die weitere Arbeit im Libanon in Aussicht. Der Libanon gehört zu den Ländern, die am stärksten von Getreidelieferungen aus Russland und der Ukraine abhängig sind und die infolge des Kriegs unter einer verschärften Ernährungskrise leiden.

savethechildrenBerlin. - Sieben Jahre dauert der Konflikt im Jemen bereits an. Inzwischen sind fast 80 Prozent der Kinder in ständiger Sorge um ihre Sicherheit und die ihrer Familien und Freunde. Das geht aus dem neuen Bericht "No Place is Safe" hervor, den die Kinderrechtsorganisation Save the Children jetzt veröffentlicht hat.

aktion hungerBerlin. - Die chronische Unterfinanzierung der humanitären Hilfe im Jemen bedroht das Leben von Millionen Menschen, warnt die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger. Bei der UN-Geberkonferenz am 16. März wurden weniger als 1,3 Milliarden Euro zugesagt und damit nur ein Drittel der benötigten 3,9 Milliarden Euro. Das reicht nicht, um die dringend benötigten humanitären Bedarfe im Land zu decken.

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