Nahost

syrien_100Paris. - In Syrien werden Verletzte und Mediziner weiterhin gezielt angegriffen und bedroht. Das haben Mitarbeiter der medizinischen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen nach einem Aufenthalt im Norden des Landes berichtet. "Syrische Kollegen sind vermisst gemeldet", sagte Marie-Noëlle Rodrigue, Leiterin der Projektabteilung von Ärzte ohne Grenzen, am Dienstag in Paris.
diakonieStuttgart. - Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt rund 130.000 Euro als Nothilfe für Opfer des Konflikts in Syrien bereit. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks, ist besorgt, dass es zu weiteren Kämpfen kommt. "Nachdem der Konflikt schon über ein Jahr andauert, brauchen die Menschen dringend Hilfe. Sie sind mit ihren Kräften am Ende", so Kessler.
caritas_150Freiburg. - Caritas international wird in den nächsten drei Monaten in Jordanien weitere 10.000 syrische Flüchtlinge mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Lebensmitteln, Decken, Matratzen und Hygieneartikeln versorgen. Das Auswärtige Amt unterstützt diese Hilfseinsätze der Caritas mit 280.000 Euro. Das Hilfswerk der deutschen Caritas bereitet sich auf den Zustrom weiterer Flüchtlinge aus Syrien vor.

kasBerlin. - Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) wird ihre Projektaktivitäten in Abu Dhabi beenden sowie die 2009 eröffnete Vertretung in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) schließen. Dies teilte die CDU-nahe Stiftung in Berlin mit. Der deutsche Botschafter in den VAE wurde kürzlich im dortigen Außenministerium darüber informiert, dass die KAS ihre Aktivitäten im Land einzustellen habe.
hbs_150Berlin. - Eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und 
Palästina erfordert Sicherheitsgarantien durch eine 
"internationale Präsenz" vor Ort, an der sich auch Deutschland 
beteiligen könnte. Zu diesem Schluss kommen israelische und 
palästinensische Sicherheitsexperten, die gemeinsam mit 
Vertretern der Europäischen Union (EU) und dem ehemaligen 
Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses konkrete Vorschläge 
für ein solches Mandat erarbeitet haben. Organisiert wurde 
dieser Beratungsprozess von der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung.
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