Weltwirtschaft

AttacNairobi (epo.de). - Mehr als tausend Menschen haben am Mittwoch beim Weltsozialforum in Nairobi mit einem Protestmarsch zur Vertretung der Europäischen Union ein Ende der EU-Verhandlungen über regionale Wirtschaftsabkommen (EPAs) gefordert. Gegen die mit den EPAs angestrebte Liberalisierung der Wirtschaft rege sich in den Ländern des Südens immer mehr Widerstand, erklärte das globalisierungskritische Netzwerk Attac.
BEHBonn (epo.de). - Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne, Vertreibungen und Umweltzerstörungen im Umfeld des Diamantenabbaus sind auch fünf Jahre nach Bürgerkriegsende in Sierra Leone an der Tagesordnung. Das berichtet das Bündnis "Entwicklung hilft" anlässlich des Filmstarts von "Blood Diamonds" am 25. Januar in deutschen Kinos. Internationale Regelungen wie das Kimberley-Abkommen hätten auch bisher nicht ausgereicht, um den Rohstoffabbau in sozial- und umweltverträgliche Bahnen zu lenken. Verbraucher würden indessen von der Diamantenindustrie in dem Glauben gelassen, unbedenkliche Ware zu kaufen.
attacFrankfurt (epo.de). - Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die geplante Abschottung des G8-Gipfels in Heiligendamm von seinen Kritikern als absurd bezeichnet. "Dass die Regierungschefs der acht reichsten und mächtigsten Länder der Erde meinen, sich den massenhaften Protest gegen ihre menschenverachtende Politik mit einem riesigen Zaun vom Leibe halten müssen, zeigt nur, wie isoliert sie sind", sagte Pedram Shahyar vom Attac-Koordinierungskreis.
AttacBerlin (epo.de). - Bei einem so genannten EU-Katerfrühstück hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Dienstag in Berlin das Programm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft scharf kritisiert und Alternativen für ein friedliches, demokratisches, soziales und ökologisches Europa vorgestellt. Zu den ReferentInnen zählte auch Susan George, die prominente Mitbegründerin von Attac Frankreich.
EvBZürich (epo.de). - Ein beträchtlicher Teil der aus der Schweiz nach Nigeria zurückgeführten Gelder aus dem Vermögen des ehemaligen Diktators Abacha sind nicht der armen Bevölkerung zu Gute gekommen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht nigerianischer Nichtregierungsorganisationen, die an einem Monitoring der Weltbank beteiligt waren. Die Regierung Nigerias hatte angekündigt, mit den 460 Millionen US-Dollar Entwicklungsprojekte finanzieren zu wollen.
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