Weltpolitik

Berlin. - Anlässlich des Trump-Putin-Gipfels in Helsinki hat die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung einzusetzen. Die Bundesregierung müsse Brücken bauen für einen fairen Interessensausgleich mit Russland im Dienste des Friedens.

dsw neuHannover. - Derzeit leben 7.635.250.000 Menschen auf der Erde. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als vor einem Jahr. Und die Menschheit wächst weiter. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger hinzu. Besonders stark wächst die Bevölkerung in Afrika, wo sie sich von heute rund 1,3 Milliarden Menschen auf voraussichtlich rund 2,5 Milliarden im Jahr 2050 fast verdoppeln wird. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli bekannt gegeben.

worldvisionBerlin. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision ist sehr alarmiert über den Anstieg massiver Gewalt gegen Kinder in Konflikten und Kriegen. Laut dem Bericht der Vereinten Nationen zu Kindern in bewaffneten Konflikten sind im Vergleich zu 2016 deutlich mehr Kinder getötet oder verstümmelt worden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mindestens 6.000 schwere Kinderrechtsverstöße seitens Regierungstruppen und mehr als 15.000 von anderen bewaffneten Gruppen und Milizen dokumentiert.

Berlin. - Die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute haben am Dienstag in Berlin das Friedensgutachten 2018 vorgestellt. Sie fordern von der Bundesregierung mehr Diplomatie und restriktive Rüstungsexporte. Die gemeinsame Jahrespublikation des BICC (Bonn International Center for Conversion), des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) und des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) analysiert aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für die Politik.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die Erklärung einiger Mitglieder des G7 Gipfels und internationaler Geber begrüßt, 2,5 Milliarden Euro für den Zeitraum von drei Jahren für die Bildung von Kindern in Krisen- und Kriegssituationen – besonders Mädchen – zur Verfügung zu stellen.

venro 200Berlin. - Im kanadischen Charlevoix kommen am Freitag und Samstag die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrieländer zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen zusammen. Der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) fordert von der Bundesregierung beim G7-Gipfel einen klaren Einsatz für einen gerechten Welthandel, Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit.

worldvisionBerlin. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fordert von den Staats- und Regierungschefs der G7, sich stärker für Frieden und Gewaltprävention einzusetzen. In Konfliktländern müsse Friedenspolitik viel früher ansetzen, erklärte Word Vision anlässlich des G7 Gipfels am 8. und 9. Juni in Kanada. Eine vorausschauende Friedenspolitik, die die Ursachen von Krisen frühzeitig identifiziert und adressiert, sei dringend geboten. 

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