Weltpolitik

whh Bonn. - Deutschland übernimmt in den Jahren 2019 und 2020 einen der nicht-ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat. Die Welthungerhilfe erwartet von der Bundesregierung, dass sie diese Position nutzt, um der drohenden Aushöhlung des humanitären Völkerrechts entgegenzuwirken. Der Zugang zu Menschen in Not werde immer stärker eingeschränkt und die Helfer würden selbst zunehmend Opfer von Angriffen und Entführungen, erklärte die Welthungerhilfe.

dsw Hannover. - In der Nacht zum 1. Januar 2019 werden voraussichtlich 7.674.575.000 Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2018 somit in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gewachsen. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger (Geburten minus Todesfälle) hinzu. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2018 bekanntgegeben.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt hat die anhaltend hohen Genehmigungswerte für deutsche Rüstungsexporte kritisiert. Mit 6,242 Milliarden Euro weisen die Einzelausfuhrgenehmigungen 2017 den dritthöchsten Wert der vergangenen 20 Jahre auf. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) hervor. Ein Großteil der Einzelausfuhrgenehmigungen, 61 Prozent, entfielen auf sogenannte Drittstaaten.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Am Montag (17. Dezember) soll der Globale Flüchtlingspakt in New York durch die UN-Mitgliedstaaten unterzeichnet werden. Aus Sicht der UNO-Flüchtlingshilfe stellt er eine historische Chance für den weltweiten Flüchtlingsschutz dar. Mit ihm solle die Flüchtlingshilfe effizienter, fairer und schneller werden. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Menschenrechtsverletzung fliehen müssen, könne dadurch besser geholfen werden. Ende 2017 waren 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht.

germanwatch Berlin. - "Mit Argentinien hat es eines der kleinen G20-Länder - eher die Perspektive des globalen Südens repräsentierend - geschafft, der Fortsetzung einer auf Vertrauen und die Einhaltung internationaler Vereinbarungen setzenden multilateralen Kooperation den Weg zu ebnen." Dieses überwiegend positive Fazit hat Klaus Milke, Vorsitzender der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, nach dem G20-Gipfel in Buenos Aires gezogen.

germanwatch Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat vor dem am Freitag beginnenden G20-Gipfel in Buenos Aires klare Signale für Menschenrechte, Klimaschutz und den Erhalt des Regenwaldes gefordert. "Die G20 haben eine besondere Verantwortung sicherzustellen, dass die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung und die des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

oxfamBerlin. - Viel zu wenig Einsatz gegen soziale Ungleichheit in ihrem Land zeigen derzeit die Regierungen von Nigeria, Singapur und Indien. Sie gehören zu den Schlusslichtern des "Commitment to Reducing Inequality Index", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit dem Netzwerk "Development Finance International" im Vorfeld der Herbsttagung von IWF und Weltbank veröffentlicht. Der Index macht deutlich: Es sind politische Entscheidungen, die bestimmen, wie ungleich der Reichtum einer Gesellschaft verteilt ist.

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