Gesundheit

BukopharmaBielefeld (epo.de). - In vielen armen Ländern gibt es einen eklatanten Mangel an unentbehrlichen Arzneimitteln, z.B. gegen AIDS. Gleichzeitig müssen sich reiche wie arme Länder mit unsinnigen Produkten und irreführender Werbung herumschlagen. Ein Symposium der BUKO Pharma-Kampagne erarbeitete jetzt konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Lage.
MalteserMahagi/Köln (epo.de). - Mit einem speziellen Programm wollen die Malteser eine Pest-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo verhindern. "Wir befürchten eine Epidemie großen Ausmaßes, falls wir nicht sofort die Kranken behandeln, die Menschen aufklären und den Überträger, den Rattenfloh, bekämpfen", erklärte Alfred Kinzelbach, der Koordinator für die Arbeit von Malteser International im Gebiet der Großen Seen.
Aidskonferenz 2006 TorontoToronto/Berlin (epo.de). - Nach dem Ende der Welt-Aids-Konferenz 2006 in Toronto haben sich nichtstaatliche Organisationen enttäuscht zu den Ergebnissen geäußert. Fortschritten in der Wissenschaft und bei der praktischen Aids-Bekämpfung stehe eine Finanzierungslücke für das Jahr 2007 in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar gegenüber, konstatierte das deutsche Aktionsbündniss gegen Aids. Das Kinderhilfswerk terre des hommes erklärte, eine Eindämmung der Pandemie sei nur möglich, wenn sich die ergriffenen Maßnahmen an den Lebensumständen der Menschen orientieren.
Aidskonferenz TorontoToronto/Köln (epo.de). - Die Malteser haben anlässlich der Internationalen Aids-Konferenz in Toronto davor gewarnt, die Bekämpfung von AIDS könne bald wegen eines Mangels an qualifizierten Medizinern ins Stocken geraten. "Die einzelnen Länder müssen dringend mehr Ärzte und Pflegepersonal ausbilden, die die langwierige AIDS-Therapie und die psychosoziale Betreuung durchführen können", forderte Marie Theres Benner, Referentin für Gesundheitsprogramme bei Malteser International. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO müssten mindestens vier Millionen zusätzliche Stellen geschaffen werden. Das werde mehr als sieben Milliarden Dollar kosten. "Brot für die Welt" forderte einen deutlich verbesserten Zugang zu Aids-Medikamenten in den ärmeren Ländern.
?rzte der WeltToronto/München (epo.de). -  Anlässlich der Welt-Aids-Konferenz in Toronto hat die Hilfsorganisation Ärzte der Welt einen dezentralen Zugang zu präventiven Maßnahmen und zu einer bezahlbaren Behandlung von Aids insbesondere für die am meisten ausgegrenzten und gefährdeten Bevölkerungsgruppen gefordert. Ein integrativer Ansatz zur Bekämpfung der Krankheit müsse die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Folgen, die mit Aids einhergehen, sowie die Ausgrenzung und die Verwundbarkeit der Betroffenen beachten, forderte die Organisation.
Wieczorek-ZeulBerlin (epo.de). - Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) will die Mittel im Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose und andere Infektionskrankheiten deutlich steigern. "Täglich sterben 8.000 Menschen an HIV/ AIDS, so viele Menschen, wie beim Absturz von  20 Jumbojets. Diese Tragödie muss ein Ende haben", sagte die Ministerin auf der 16. Internationalen Aids-Konferenz in Toronto. Die Entwicklungsministerin kündigte an, die Bundesregierung werde ihre Mittel zur Bekämpfung von HIV/AIDS ab 2008 jährlich um rund 100 Millionen Euro von 300 Millionen Euro auf 400 Millionen erhöhen.
Aids KampagneBerlin/Stuttgart (epo.de). - Das "Aktionsbündnis gegen AIDS" hat vor Beginn der Welt-Aids-Konferenz in Toronto den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten für alle Menschen gefordert. Darüber hinaus sei aber auch das Wissen um die richtige Anwendung der Medikamente notwendig, erklärte die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt", die zu den Gründungsmitgliedern des Aktionsbündnisses gegen AIDS gehört.
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